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Neuer Schub

  • Schlagzeile: Rolf Benz und Hülsta arbeiten weiter am Sofa

In den vergangenen Jahren wurde die Kooperation der Marke Hülsta unter dem neuen Inhaber Dr. Thomas Knecht und Rolf Benz etwas verhaltener bearbeitet als vielleicht mal ursprünglich geplant. Rund 100 Händler in Deutschland führen Hülsta Sofa aktuell.

 

Jetzt ist das Thema eindeutig geregelt: Den Vertrieb von Hülsta Sofa führt Rolf Benz weiter – stockt ihn um einen Außendienstmann auf. Neben Olaf Kruse rückt Kevin Hermenau aus dem Rolf Benz-Innendienst in den Außendienst vor. Zudem haben beide Parteien einen neuen Vertrag mit einer Laufzeit von drei Jahren unterschrieben. Zuletzt verlängerte sich der ursprünglich geschlossene Vertrag immer um ein Jahr. Im Markt war schon spekuliert worden, dass man sich in diesem Sommer dann auch trenne. Jetzt kommt es anders. Die Kooperation wird intensiviert. 

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Ideen für die Kantstraße

  • Schlagzeile: Living Berlin statt Stilwerk Berlin

Ende April, also am Samstag, läuft der Vertrag der CBRE Global Investors Germany GmbH mit Stilwerk-Macher Alexander Garbe aus. Im vergangenen Dezember hatte CBRE, der Besitzer der Berliner Immobilie, in der das Stilwerk Berlin so viele Jahre sehr erfolgreich unterwegs war, vermeldet, dass man die Lizenzvereinbarung nicht verlängern werde. Einen neuen Partner wolle man suchen, hieß es damals. Die Stilwerk-Idee (es gibt jetzt in Deutschland nur noch Stilwerke in Hamburg und Düsseldorf) gerät seitdem weiter unter Druck.

 

Nun, Ende April, wurden die Berliner Stilwerk-Mieter ins Bild gesetzt, wie es weitergehen soll. Die CBRE-Macher präsentierten keinen neuen Partner, sondern eine Werbeagentur, die nun ein Konzept ausgearbeitet hat. Ad Mission heißt die Agentur, kommt aus Ober-Ramstadt und fühlt sich in den Augen des einen oder anderen Stilwerk-Mieters eine Schippe zu cool für die Ideenwelt der Händler in diesem traditions- und stilsicheren Haus. Das Haus an sich hat sein Publikum, es läuft richtig gut. Im vergangenen Jahr, so hört man, haben die Händler hier im Schnitt rund 30 Prozent Plus gemacht, nach guten Vorjahren. Auch im Dauer-Lockdown mit Terminshopping geht es ordentlich weiter.

 

Eine recht lässige Video-Session fand dann gestern Abend statt. Jeder Händler hatte davor ein kleines Päckchen bekommen. Darin war auch schon der neue Name verpackt (siehe Foto). Ein Schauspieler saß dann auf einem Stuhl und philosophierte über den Namensgeber der Kantstraße. „Hätten sie den Namen vielleicht auch nehmen können“, sagt ein Händler aus dem Stilwerk. Denn eine andere Agentur hatte im Zuge der Namensfindung eigentlich recht treffend in kleiner Runde mal vorgeschlagen: Das Kant – Design Center Berlin. Ein entsprechendes Konzept wurde ausgearbeitet. Jetzt wird das Stilwerk umbenannt in: Living Berlin.

 

Hm, sagt ein anderer Händler und fragt sich, ob das der ganz große Wurf sei. Die Namensgebung will man im Haus aber eigentlich auch nicht so hoch hängen, denn am Ende zählt, wer im Stilwerk – oder eben jetzt dann im Living Berlin – steht. Und alle Händler, darunter viele bekannte Berliner Händler-Namen, wollen weiter an Bord bleiben. Rund 40 Händler sind es. Sie führen die Top-Marken im Einrichtungsmarkt. Nun wird jedenfalls groß umgebaut. Der ganze Eingangsbereich wird abgerissen und für viel Geld neu gemacht, heller, offener. Eine neue Fassade wird`s auch geben – im Living Berlin. Ein halbes Jahr ist für die Übergangsphase noch rausgehandelt worden. Dann muss der Name Stilwerk verschwunden sein in der Kantstraße. 

 

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Neuzugänge in Rheinbach

Nicole Printz, Carsten Schewe, Iris Bülow
  • Schlagzeile: Nicole Printz und Carsten Schewe zu Alliance

Nach dem Knall im Februar, als Thomas Eck verabschiedet wurde, meldet sich der Mittelstandsverband Alliance dieses Mal mit Neuzugängen: Nicole Printz (Lutz, Schaffrath, EMV) kommt zum 1. Mai als neue Polstermöbeleinkäuferin. Carsten Schewe (Klose, Garant, Steinhoff, Wallach) verstärkt den Außendienst im Norden, ebenfalls ab 1. Mai.

 

Bereits seit ein paar Wochen ist Iris Bülow (Zurbrüggen, Pilipp) als neue Einkäuferin für Fachsortimente am Start.

 

 

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Schließung im Sommer

  • Schlagzeile: Schweigert integriert Inpuncto in Maulburg

Der badische EMV-Vorzeigehändler Einrichten Schweigert schließt im Sommer seinen JuWo-Standort Inpuncto in Lörrach und verkauft das Gelände an Lidl. Gegenüber der Oberbadischen Zeitung begründete Geschäftsführerin Jacqueline Schweigert das mit dem monatelangen Öffnungsverbot: „Wenn die Ausgaben die Einnahmen übersteigen, muss man handeln.“

 

Alle 31 Mitarbeiter sollen ins rund 10 km entfernte Haupthaus wechseln, in das Inpuncto integriert werden soll. Das Konzept wird in den Bereich der Alten Weberei einziehen. 1.000 qm Fläche seien bereits umstrukturiert worden.


 

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Mitarbeiterzahl verdoppelt

Dr. Dennis Schmoltzi
  • Schlagzeile: Emma weiter im Expansionsmodus

Die Direct-to-Consumer-Brand Emma The Sleep Company ist neuerdings in Malaysia, den Philippinen und Taiwan am Netz. Startklar sind außerdem Webshops in Indonesien, Thailand und Vietnam sowie in Kolumbien und Argentinien. In Brasilien ist Emma schon seit 2019 vertreten.

 

Mit den jüngsten Aktivitäten ist Emma dann in 30 Ländern präsent. Produziert wird auf drei Kontinenten mit jeweils vier Partnern in China und Südamerika, sowie 25 in Europa. Die Expansion der Frankfurter, die mittlerweile Dependancen in Lissabon, Manila und Shanghai betreiben, sie geht rasant voran.

 

In Südostasien geht es im Online-Markt generell mit Riesenschritten vorwärts, meldet Emma. Philippinen, Thailand und Indonesien seien die drei Länder mit der höchsten digitalen Wettbewerbsfähigkeit in der gesamten Region. Auch Südamerika sei ein digitaler Wachstumsmarkt.

 

2020 hat Emma sage und schreibe 300 neue Leute eingestellt, die Mitarbeiterzahl hat sich verdoppelt. Weitere 200 Stellen sind ausgeschrieben. Onboarding funktioniert auch im Homeoffice - mancher neue Mitarbeiter hat seinen Arbeitsplatz noch gar nicht live gesehen.

 

Wie hoch bei Emma das Thema Personalentwicklung angesetzt ist, hat Emma-Mitgründer und -Geschäftsführer Dr. Dennis Schmoltzi zu Beginn des Jahres auch im großen Strategieinterview deutlich gemacht, das im INSIDE Spezial neue Ideen erschienen ist.

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Druck auf der Kante

  • Schlagzeile: Pfleiderer und Rehau kooperieren

Auch durch die Offensive des Holzwerkstoff-Multis Egger im Segment Kante in den vergangenen Jahren, durch die die Tiroler noch mehr zum Komplettanbieter aufgestiegen sind, kam ziemlich Bewegung rein. Im vergangenen Herbst meldeten sich Joachim Dausch, Bereichsleitung Vertrieb & Marketing Kante in der Egger-Gruppe, und Thomas Streichardt, Bereichsleitung Technik Kante, mit einem kleinen Ausrufezeichen: „Im Segment PP-Kante sind wir heute weltweit die Nummer 2.“ Nummer 1 ist nach wie vor Rehau. Über 3.000 eigene Kanten-Varianten hat Egger mittlerweile im Programm. Jede PP-Kante wird digital bedruckt.

 
An diesem Dienstag meldet sich nun Kanten-Marktführer Rehau zu Wort. Die Egger-Offensive hat den Druck erhöht, Rehau und Pfleiderer waren gefordert, eine Antwort auf Komplettanbieter Egger zu geben. Überschrift der Rehau-Pfleiderer-Mitteilung: „Die perfekte Platte mit der perfekten Kante / Solutions4Furniture: Rehau und Pfleiderer kooperieren.“
 
Solutions4Furniture also. Was steckt dahinter? Pfleiderers Lackplatte PrimeBoard wird zusammen mit der Rehau-Kantenlösung Raukantex pro veredelt. Konfektioniert wird die Kombination dann bei Hunger in Bünde. Kunden sollen zudem „von vereinfachten Prozessen in der Bestellung, in der Verarbeitung und im After-Sales-Bereich sowie von der schnellen Verfügbarkeit der Farbkollektion“ profitieren, heißt es.
 
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Auf ins Homeoffice

  • Schlagzeile: Decker erweitert seine Palette

Der Massivholzspezialist Decker investiert seit einigen Monaten – „einige Millionen Euro“, wie das Westfalen-Blatt notieren darf, in die Modernisierung der Produktion in Borgentreich. Inhaber Andreas Decker plaudert ja nicht so gerne über die Firma, doch im Westfalen-Blatt stand dann am Wochenende eine größere Geschichte, in der die Ideen der Deckers für eine mittlere Homeofficemöbel-Offensive aufbereitet wurden, die gerade dem Markt vorgestellt werden. Die Investition in die Produktion soll bis September durch sein. Der Maschinenpark wird erneuert, die digitale Infrastruktur ausgebaut.

 

Für Decker ist die Investition in dieser Zeit natürlich ein Kraftakt. Decker zum WB: „Wenn Möbelhäuser im Lockdown monatelang schließen müssen, dann bleiben bei uns natürlich auch die Aufträge aus. Das große Loch kommt aber noch. Aktuell leben wir noch von den Auftragsbeständen des vergangenen Jahres.“

 

Rund 300 Mitarbeiter sind bei der Möbelwerke A. Decker GmbH beschäftigt. Der Schritt ins Homeoffice ist die Erweiterung der 2018 gestarteten Decker-Office-Sparte. Davor waren Deckers allein im Wohnen, Speisen und mit den Decker-Massivholzküchen unterwegs. Gezeigt werden die neuen Homeoffice-Möbel nun auf den Musterring-Partnertagen, die gerade laufen.

 

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Krisenresistente Küchenbranche

  • Schlagzeile: AMK liefert (fast) nur gute Zahlen

Das alte Mantra, dass es der deutschen Küchenbranche, gerade in Krisenzeiten, besser geht als dem Rest der heimischen Möbelwelt – es bewahrheitet sich offenbar mal wieder. Zumindest ergibt sich das aus dem Gros der Zahlen, die am heutigen Montag während der AMK-Wirtschaftspressekonferenz verkündet wurden. Fast durchweg läuft es gut für die Branche – insbesondere was den Durchschnittswert pro verkaufter Küche angeht, genauso wie die Umsätze der Küchenmöbler, die Verkaufszahlen von Hausgeräten im Handel, die Trends im Immobilienbereich und die Konsumstimmung der Verbraucher.

 

Kurzum: Die Küchenbranche befindet sich mal wieder auf der Sonnenseite, allerdings trüben auch ein paar Schatten die insgesamt zufriedene Stimmung. So hat sich im März die Auftragslage der Küchenmöbelhersteller stark eingetrübt. Im Auftragspanel der deutschen Küchenmöbelindustrie liegen die Gesamtwerte für die Monate Januar bis März 7,78 Prozent unter Vorjahr, im Inland bei 18,61 Prozent unter Vorjahr, im Ausland allerdings bei 8,97 Prozent über Vorjahr. Kurzum: Der Lockdown zeigt Wirkung – allerdings in negativer Hinsicht, was die Auftragseingänge hierzulande angeht.

 

Aber die Hoffnungen sind groß, dass sich die Lage wieder normalisiert. Denn einiges spricht dafür, dass auch 2021 gut für die Küchenbranche läuft. So hält der Trend zu immer höherwertigeren Küchen an: Auf 9.678 Euro ist der Durchschnittswert pro verkaufter Küche in Deutschland 2020 gestiegen. Das sind 425 oder 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der zum Bau genehmigten Wohnungen kletterte im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent auf 368.000. Und die deutschen Küchenmöbelhersteller erreichten ein Umsatz-Plus von 4,5 Prozent in 2020.

 

Ungewöhnlich dabei war, dass seit langer Zeit der Umsatz-Push mit 7,76 Prozent vor allem aus dem Inland kam, während die Umsätze im Ausland mit einem mikroskopischen Plus von 0,06 Prozent stagnierten. Ähnlich gut sehen die Zahlen des Hausgeräte-Marktes aus: Die Handelsumsätze der Elektro-Großgeräte haben um 10,4 Prozent auf rund 10 Mrd Euro zugelegt.

 

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Noch mehr als erwartet

Daniel Borgstedt, Marko Steinmeier
  • Schlagzeile: Küchentreff wächst um fast 20 Prozent

Zur Entwicklung auf dem deutschen Markt hatte Küchentreff im März bereits Stellung bezogen. 18,8 Prozent Plus waren 2020 aufgelaufen.

 

Inzwischen gibt es auch Zahlen von den Auslandsgesellschaften, die das Ergebnis nochmals verbesserten: In der Summe lag das Wachstum bei 19,4 Prozent. Das berichteten die Geschäftsführer Daniel Borgstedt und Marko Steinmeier bei der digitalen Vorstellung des Wirtschaftsberichts.

 

413 (+56) Mitglieder mit 464 (+61) Küchenstudios gehörten Ende 2020 zum Wildeshauser Verband. Neben Deutschland ist der Küchentreff mit eigenen Tochtergesellschaften in Holland, in Österreich und in der Schweiz aktiv. Auch Händler aus Belgien, Luxemburg, Rumänien und Polen zählen zu den Mitgliedern.

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  • Schlagzeile: Die Woche auf INSIDE Küche

Die Küchenwelt ist digital geworden. Stimmt das? Halb vielleicht. Wenn man ehrlich ist, werden bei geschlossenen Küchenhäusern viele Planungen inzwischen beim Kunden zu Hause gemacht. Eher als Notlösung, denn aus Überzeugung.

 

Unsere Autorin Bianca Turtur hat in dieser Woche von ihrem Stockholmer Redaktionsbüro aus zwei britische Küchenschmieden unter die Lupe genommen, die in digitalen Zeiten ausdrücklich auf analogen Küchenverkauf setzen: Unfitted und deVOL. Bei Unfitted – das geradezu malerische Ausstellungsgebäude umgeben von idyllischer Landschaft sehen Sie im Bild zum Bericht – soll man gar urlaubend zur neuen Küche kommen. Ein Ansatz, der uns kürzlich schonmal im Gespräch mit Marquardt Mannheim begegnet ist: Auch die Marquardt-Kunden sind eingeladen, ihre Arbeitsplatten im thüringischen Granitwerk persönlich auszusuchen. Verbunden mit einem Kurzurlaub. Und auch bei Strasser Steine hat mit seinem "Stoneum" ähnliche Pläne. Dazu mehr im Ende nächster Woche erscheinenden INSIDE Spezial Zulieferindustrie.

 

Urlaub ist zwar nichts für Pandemiezeiten, aber es gibt ja hoffentlich auch noch ein „Danach“. Auch wenn es gerade wirklich nicht danach aussieht. Momentan wirkt es eher, als würden wir in einen halbgaren Ewigkeitslockdown schlittern, der auf dem Rücken einzelner Branchen, allen voran dem „nicht lebensnotwendigen“ Einzelhandel ausgetragen wird. Spannend wird, ob die Sonderregelungen, die in einigen Bundesländern durch Gerichtsentscheidungen für die Küchenplanung erwirkt wurden, trotz Bundesnotbremse bestehen bleiben.

 

Überdurchschnittlich gut verkauft hat in den letzten Monaten – ob Lockdown oder kein Lockdown – die E-Geräteindustrie im Allgemeinen und Bosch im Speziellen. Wir sprechen von einem hoch zweistelligen Wachstum. Kein Wunder, dass im Videointerview mit Bosch-Geschäftsführer Harald Friedrich, das seit Freitag auf INSIDE Küche zu sehen ist, schon wieder die Lieferperformance Thema war. Und auch in dem Video zur Talkrunde mit prominenten Teilnehmern aus der gesamten Wertschöpfungskette, das Ende nächster Woche gleichzeitig mit dem Versand unseres INSIDE Zuliefer Spezials online gehen soll.

 

Begleitend zu den Neuheiten-Präsentationen der Zulieferbranche ist Anfang dieser Woche auf INSIDE Küche auch unser Frühjahrs-Technik-Spezial mit dem Thema „Die Küchen von morgen“ an den Start gegangen, das wir noch den gesamten Mai hindurch mit Inhalten füllen werden. Los ging es mit zwei (eigentlich sogar drei) Einschätzungen von Trend-Visionären. Gleich zwei Beiträge hat uns der Grafenauer Designer Hans Winkler geliefert. Harald Klüh, Global Brand Manager und Trendscout beim Beschlägehersteller Grass, sieht für die Küche in den kommenden Jahren eine Entwicklung „Vom Zimmer zur Zone“.

 

Das ist außerdem passiert in dieser Küchenwoche: Die MHK Group konnte in ihrer virtuellen Wirtschaftspressekonferenz mal wieder Rekordzahlen melden, bei Gutmann-Exclusiv Hauben in Pforzheim wurde das endgültige Aus verkündet, und die Neue Alno ist auf Investorensuche.

 

Auch in der nächsten Woche, der letzten im April, wird es auf INSIDE Küche wieder was zu sehen geben. Unser Kollege Simon Feldmer war zum ersten Mal seit den Herbstmessen mal wieder für einen Tag in Ostwestfalen unterwegs und hat von diesem u.a. verkehrstechnisch erlebnisreichen Trip unter anderem ein kleines Videointerview mit Vauth-Sagel-Chef Claus Sagel mitgebracht. Außerdem haben wir per Zoom mit Lasse Naber und seinem Marketingleiter Jürgen Heilen über die Entwicklung und die weiteren Aussichten bei Naber gesprochen.

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Oggersheim freut sich

  • Schlagzeile: Ein erster kleiner Höffner kommt

Im zu Ludwigshafen gehörenden Oggersheim wollte die Krieger-Gruppe ursprünglich einen Sconto bauen. Nun hat Familie Krieger die Pläne angepasst: Statt der Discounter-Schiene setzt man auf einen Höffner. Der wird mit gut 14.000 qm aber kleiner ausfallen als die sonstigen Häuser. Eigentlich haben die großen Filialisten grad andere Sorgen – und jeden Tag mit der Umsetzung der Corona-Beschlüsse von Standort zu Standort zu kämpfen. 

 

In dieser Woche stimmten die Lokalpolitiker in Oggersheim über den Änderungs- und Offenlagebeschluss für das Vorhaben „Nördlich der Dürkheimer Straße West" ab und haben dem Stadtrat empfohlen zuzustimmen. Ursprünglich sollte ein 10.000 qm großer Sconto errichtet werden. Der nun geänderte Antrag sieht 14.300 qm vor. Der geplante Höffner soll dann in der Region als Küchen- und Möbelhaus realisiert werden. Das „zentrenrelevante Sortiment" des Marktes soll aber so wie zuvor geplant, maximal 800 qm der gesamten Verkaufsfläche, ausmachen. 

 

Offenbar passt Kurt Kriegers neuer Plan auch gut ins Konzept der Stadt. „Westlich der B9 haben wir ein Gebiet, in dem bereits Baumärkte und ein Globus-Markt angesiedelt sind", sagt die rheinland-pfälzische Landtagsabgeordnete Anke Simon zum INSIDE, zudem Mitglied im Bauausschuss der Stadt. „Das stieß bei uns auf breite Zustimmung." In der Region seien sonst nur Roller und Möbel Boss vertreten. Auch auf Ikea mussten die Ludwigshafener verzichten – ein dort ursprünglich angedachter Ableger der deutschen Möbelhandels-Nummer-2 ging stattdessen nach Mannheim.

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Mailand in Not

  • Schlagzeile: Claudio Luti kein Salone-Chef mehr

„Ich habe jetzt erst einmal die Mailänder Möbelmesse Salone del Mobile in Sicherheit gebracht und von April auf September verschoben. Wir brauchen wieder eine echte, analoge Möbelmesse in Mailand. Keine digitale wie beim letzten Mal, 2020. Ich hatte anfangs fest daran geglaubt, dass das Verschieben etwas bringt und wir im September wieder eine normale Messe veranstalten können. Aber jetzt ist ja sogar schon von einer dritten Corona-Welle die Rede.“ Das sagte Claudio Luti Anfang des Jahres der Süddeutschen Zeitung. Ein großes Interview war das mit dem Kartell-Chef.

 

Das mit dem September-Termin in Mailand erschien Luti, 74, offenkundig auch im Januar schon nicht so ganz sicher. Ob Lutis Rücktritt als Präsident des Salone del Mobile in Milano irgendetwas mit der schwierigen Lage des Salone im zweiten Corona-Jahr zu tun hat? Unklar. Klar ist: Luti hat den Posten abgegeben.

 

Weiter meldet der Veranstalter Federlegno Arredo Eventi S.P.A.: „Über die Organisation des Salone del Mobile.Milano 2021 sind noch keine finalen Entscheidungen getroffen worden. Der Verwaltungsrat des Unternehmens wird sich in den nächsten Tagen treffen, um alle zukünftigen Pläne zu besprechen.“ Man kann aus diesem Statement schon einiges herauslesen.

 

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