Der Massivholzspezialist Decker investiert seit einigen Monaten – „einige Millionen Euro“, wie das Westfalen-Blatt notieren darf, in die Modernisierung der Produktion in Borgentreich. Inhaber Andreas Decker plaudert ja nicht so gerne über die Firma, doch im Westfalen-Blatt stand dann am Wochenende eine größere Geschichte, in der die Ideen der Deckers für eine mittlere Homeofficemöbel-Offensive aufbereitet wurden, die gerade dem Markt vorgestellt werden. Die Investition in die Produktion soll bis September durch sein. Der Maschinenpark wird erneuert, die digitale Infrastruktur ausgebaut.
Für Decker ist die Investition in dieser Zeit natürlich ein Kraftakt. Decker zum WB: „Wenn Möbelhäuser im Lockdown monatelang schließen müssen, dann bleiben bei uns natürlich auch die Aufträge aus. Das große Loch kommt aber noch. Aktuell leben wir noch von den Auftragsbeständen des vergangenen Jahres.“
Rund 300 Mitarbeiter sind bei der Möbelwerke A. Decker GmbH beschäftigt. Der Schritt ins Homeoffice ist die Erweiterung der 2018 gestarteten Decker-Office-Sparte. Davor waren Deckers allein im Wohnen, Speisen und mit den Decker-Massivholzküchen unterwegs. Gezeigt werden die neuen Homeoffice-Möbel nun auf den Musterring-Partnertagen, die gerade laufen.