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Unters Markendach

  • Schlagzeile: Gallery M wird ein bisschen umgebranded

Aus Gallery M wird Gallery M branded by Musterring. Im September wird die digital getriebene Musterring-Tochter, die im Herbst 2016 an den Start gegangen ist, unter das Markendach der Musterring-Familie schlüpfen. Das soll dem Gallery M-Konzept mehr Dampf geben. „Dieser Schritt wurde immer wieder von unseren Handelspartnern gewünscht,“ sagt Musterring-Inhaber Oliver Höner. 

 

Eine Beteiligung von Pro Sieben Sat.1, wie zum Gallery M-Start angedacht, ist längst vom Tisch. Auch sonst gebe es keine Gründe mehr, die Marke aus dem Marken-Kosmos herauszuhalten. Musterring dazu: „Gallery M wurde von Anfang an auch als digitale Marke konzipiert und mit einem eigenen Online-Shop versehen. Diese und andere Experimente, die wir mit der neuen Kollektion unternommen haben, wollten und konnten wir nicht im Zusammenhang mit der Marke Musterring durchführen. Ein solches Vorgehen hätte sicher zu Irritationen bei unseren Handelspartnern geführt, außerdem hätten sich Fehler, die bei derartigen Experimenten naturgemäß auftreten, schnell auch auf Musterring schädigend auswirken können. Mittlerweile aber ist die Kollektion von Gallery M rund, auch die digitale Vermarktung läuft reibungslos. Insofern können wir nun den letzten Schritt einleiten – als Teil einer konsequenten Entwicklung.“

 

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Weitere Verstärkung 2

Beim Schlafmöbelproduzenten Rauch am Main kam dieser Tage schon wieder ein neuer Geschäftsführer an Bord. Dirk Streiber heißt er und war bis Ende letzten Jahres als Geschäftsführer innerhalb der Käserei Champignon Hofmeister beschäftigt.

 

Rauch hat nun mit CEO Michael Stiehl, CCO Jochen Arndt, COO Andreas Gerecke und Streiber vier Geschäftsführer. Stiehl, dem nachgesagt wird, dass er an seinem Posten nicht mehr auf alle Ewigkeit festhalten will, erklärt auf Nachfrage, dass Streiber in Freudenberg den Job des CFO übernehmen wird.

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Die Not nach der Notbremse

  • Schlagzeile: Ein Blick auf den Flickenteppich

Die Bundesnotbremse ist aktiviert – und tritt am Samstag in Kraft. Die Regeln sind nun einheitlich, auch für den Handel. Die Lage wird dadurch für die Branche nochmal komplizierter. Und wer nun wo wie offen hat, das ist nun endgültig nicht mehr zu durchschauen. Aber die Tendenz ist: Eher geht der Handel wieder zu.

 

Man sieht das auf den Webseiten der Filialisten, die wie etwa Ostermann weiter tapfer melden, dass Kunden in Witten, Recklinghausen oder Bottrop noch Termine vereinbaren können – in Leverkusen und Haan wiederum ist geschlossen. Dort kann nur noch Ware abgeholt werden. Beim Begros-Kollegen Hardeck ist der neue Innenstadt-Standort in Hamburg schon lange wieder ganz zu, auch das Stammhaus in Bochum ist geschlossen. Nur das Drive-in-Corona-Testzentrum ist noch offen. Auch die anderen Hardecks bis auf Münster-Senden sind: zu. Rieger in Heilbronn: geschlossen. Porta in Berlin mit Testzentrum vor der Türe geöffnet, in Köln-Porz geschlossen. Segmüller in Friedberg und Parsdorf geöffnet, sonst überall geschlossen. In Weiterstadt zumindest Gartenmöbelzentrum und Küchenstudio geöffnet. Schaffrath in Mönchengladbach: auf. Schaffrath in Düsseldorf: zu. Einige Schaffrath-Küchen-Studios wiederum (bis auf Düsseldorf, Ratingen, Langenfeld) sind auf. Weko in Pfarrkirchen: zu. Weko in Rosenheim: mit negativem Test kann man rein. 

 

Apropos Küchen: Die reinen Küchen-Spezialisten im Handel sind ja mittlerweile Servicecenter und keine Einzelhändler. Offen haben sie dennoch nicht überall. Meda Küchen meldet auf der Webseite, an allen Standorten geöffnet zu haben, XXXLutz bietet seine VIP-Küchenberatung an. Der große Weko-Küchenfachmarkt in Eching bei München ist: zu.

 

Die Auftragslage in der Industrie entwickelt sich relativ parallel. Die Küchenindustrie plant - nicht nur exportgetrieben - in der Regel ein gutes bis sehr gutes Jahr. E-Geräte stecken fachhandelsgetrieben und dank E-Commerce: mitten im anhaltenden Boom. Der Rest: mehr als schwierig.

 

 

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Richtung Bad Steben

  • Schlagzeile: Neuzugang bei Brühl

Thommy Lind, aktuell noch bei Leolux für den Vertrieb in Süddeutschland und Österreich zuständig, wird zum 1. Mai beim Premiumpolsterer Brühl in Bad Steben andocken. Roland Meyer-Brühl, Inhaber der Brühl & Sippold GmbH, muss perspektivisch seinen langjährigen Verkaufsleiter und Prokuristen Jürgen Tinter ersetzen, der langsam seinen Ruhestand plant. 

 

Tinter wird Lind, wie man hört, noch ein Jahr in der neuen Aufgabe begleiten, dann soll Lind übernehmen.

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Kein Insolvenzgeld

Manuel Fernandez, geschäftsführender Gesellschafter
  • Schlagzeile: Aus bei Gutmann-Hauben in Pforzheim

Ende März hatte der Pforzheimer Dunstabzugshauben-Lieferant Exclusiv-Hauben Gutmann zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre Insolvenzantrag stellen müssen.

 

Gut drei Wochen später musste der vorläufige Verwalter Holger Blümle von der Kanzlei Schultze & Braun heute den 89 Mitarbeitern mitteilen, dass Gutmann den Betrieb einstellen wird.

 

Die Arbeitsagentur hatte zuvor entschieden, kein Insolvenzgeld zu zahlen, weil der erneute Insolvenzantrag nicht als „neues Insolvenzereignis“ gewertet wird. Nach wie vor seien Zahlungsverpflichtungen aus dem Insolvenzplan des damaligen Verfahrens in Eigenverwaltung offen. Da Gutmann offenbar schon in den letzten Monaten nicht voll gezahlt hatte, sei den Mitarbeitern eine Weiterarbeit nicht zuzumuten, so Blümle. Das Unternehmen selbst hat keine Mittel, die vollen Löhne zu bezahlen.

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Wahrscheinlich schon Samstag

  • Schlagzeile: Schließung des Handels ab Inzidenz 150

Der Bundestag hat der „Bundesnotbremse“ heute zugestimmt. Die Änderung des Infektionsschutzgesetzes muss am Donnerstag nun noch durch den Bundesrat. Dann könnten ab Samstag bundesweit einheitliche Restriktionen gelten.

 

Für den „nicht lebensnotwendigen“ Handel, also u.a. den Möbelhandel, bedeutet das, dass er bis zu einer Inzidenz von 150 für Kunden mit Negativtest Click & Meet anbieten darf. In Bayern darf man aktuell bis Inzidenz 200 mit Test und Termin shoppen, in NRW gar inzidenzunabhängig. Für diese Länder bedeutet das also eine Verschärfung. Ohnehin dürften die Städte und Landkreise mit geringeren Inzidenzen in der Minderheit sein und noch weniger werden.

 

Und was, wenn die Maßnahmen nicht wirken? Das ist durchaus wahrscheinlich, schließlich sind sie kaum schärfer als beispielsweise schon jetzt in Bayern, wo aber die Inzidenz von 150 längst überschritten ist. Dann machen wir wochen-, wenn nicht gar monatelang in einem halbgaren Lockdown weiter, dessen Last vor allem auf den Schultern von Einzelhandel, Gastronomie, Messen, Sport und Kultur und Familien liegt.

 

Sollte der Bundesrat dem Gesetz zustimmen, gelten bundesweit Ausgangsbeschränkungen ab 22 Uhr in den Gemeinden, in denen die Inzidenz drei Tage hintereinander die magische Marke 100 überschreitet. Die Regierung wollte ursprünglich schon ab 21 die Ausgangssperre verhängen. Dies führte allerdings zu heftigen Diskussionen, so dass man sich nun auf 22 Uhr geeinigt hat.  

 

FDP-Abgeordnete haben bereits eine Verfassungsbeschwerde angekündigt, sollte die „Bundesnotbremse" entgültig beschlossen werden. Und auch die Initiative Händler für Händler, Möbel Kempf ist hier an Bord, will gegen die bundeseinheitliche Notbremse klagen.

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Ab Oktober 1

Nach sieben Jahren als CEO und einem Vierteljahrhundert im Unternehmen, wird Jim Keane (61) seine Posten als President und CEO aufgeben und im Januar 2022 in den Ruhestand gehen. Seinen Job wird ab Anfang Oktober Sara Armbruster übernehmen. Die Personalie kann man auch als noch stärkeren internationalen Fokus des Unternehmens deuten.

 

Vor etwa zwei Jahren wurde die Suche nach einem neuen CEO gestartet. Die Wahl fiel auf Armbruster, die seit 2007 bei Steelcase ist. Die 50-Jährige wurde zum Executive Vice President und in den Board of Directors berufen und wird im Herbst als zehnte Person in der 109-jährigen Geschichte des Unternehmens zum CEO. Armbruster ist MBA und hat einen Master in Internationalen Beziehungen an der Johns Hopkins University abgeschlossen. Vorangegangen war ein Slawistik-Studium in Yale. Vor dem Wechsel zu Steelcase war Armbruster für McKinsey sowie für Banta tätig, wo sie sich aufs M&A-Geschäft spezialisiert hatte.

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Nicht nur für Endkunden

Bei der Eröffnung im Dezember 2019: Samsungs Showroom in Schwalbach
  • Schlagzeile: Samsungs Connected-Living-Showroom nun auch im Netz

Samsung hat seinen Connected-Living-Showroom in Schwalbach jetzt auch als virtuelles Abbild im Netz umgesetzt. Das 250 qm große „Experience Studio for Connected Living“ hatte Samsung Ende 2019 eröffnet. Durch den Einsatz von 360-Grad-Fotokugeln wurde er nun 1:1 auch ins Virtuelle übersetzt. Dort können die Nutzer sich frei bewegen, etwa in der voll ausgestatteten Küche, einem Wohnzimmer oder einem vernetzten Konferenzraum. 21 verschiedene Anwendungsbeispiele für mehr als 300 Produkte von Samsung und Drittanbietern sind zu finden.

 

Die Web-Variante mit die detaillierten Erklärungen in Form kurzer Videos und Links zum Onlineshop ist aber nicht nur für Endkunden ausgelegt, sondern eignet sich auch für Vertriebsmitarbeiter und Handelspartner beispielsweise für Schulungsangebote.

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Die Küchen von morgen 1

Seit diesem Montag nehmen wir Fahrt auf. Parallel zur Arbeit am neuen INSIDE Spezial Zulieferindustrie, das Ende April erscheint, beleuchten wir online auf www.inside-kueche.de die Entwicklungen und Ideen der Zulieferindustrie für das anhaltende Boomsegment Küche.

 

Wer mit wem? Wer zeigt was? Unser Frühjahrs-Technik-Spezial „Die Küchen von morgen“ wird sich in den nächsten Tagen und Wochen bis Ende Mai mit Technik-Neuheiten, Trend-Betrachtungen, Video-Interviews und Berichten von den digitalen Plattformen dieses Frühjahrs füllen. Wir schauen auf die Interzum @home. Wir schauen aber auch auf die anderen Aktivitäten, Innovationstage und Plattformen der Beschlag-, Holzwerkstoff- und Oberflächenspezialisten, die nicht bei der Digizum in Köln mitmachen.

 

Schauen Sie schon mal rein. Hier geht es zum Online-Spezial.

 

Hier finden Sie schon heute den Auftakt und gleich auch Teil 1 unserer neuen Serie „Die Küchen von morgen“. Wie sehen sie aus? Was macht sie aus, die Küchen von morgen? Wir werden hier in den nächsten Wochen verschiedene Protagonisten aus dem Küchenmarkt – Gestalter, Hersteller, Händler und natürlich auch Professoren zu Wort kommen lassen – nicht in einer Art Proseminar, sondern mit Ideen für Theorie und Praxis an der Küchenfront der nahen Zukunft.

 

Teil 1 hat für uns der Grafenauer Designer Hans Winkler geschrieben. Kleiner Auszug aus, Hans Winklers Beitrag über die Küchen von morgen, „unseren Fels in der Brandung“: „Wir prognostizieren vorsichtig, dass der Anspruch und die Experimentierfreude via Materialien noch zunehmen werden, da alle Hersteller an dieser Schraube eine Differenzierung am klarsten kommunizieren können. Wer steht für was, ist zum Großteil eben auch über eingesetztes mutiges Material abzulesen.“

 

Im Frühjahrs-Technik-Spezial auf INSIDE Küche werden sich zudem Firmen wie Agoform, Blum, Elektra, Häfele, Hettich, Kesseböhmer, Schüco, Swiss Krono, Vauth-Sagel u.a. mit Neuheiten zeigen.

 

Wo geht`s lang? Hier geht`s lang!

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Aus Rheinbach nach Fahrenzhausen

  • Schlagzeile: Neuer Job für Oliver Hemmerich

Ziemlich genau seit einem Jahr ist Oliver Hemmerich, 45, nun im Außendienst für den Alliance-Verband unterwegs. Zum 1.7. folgt ein erneuter Wechsel. Der Oberfranke – zuvor für Frankenstolz, Wiemann/Otten, Oschmann und Hoffmann in der Industrie unterwegs – dockt in Fahrenzhausen an.

 

Beim EMV übernimmt Hemmerich die Position des Key Account Managers für die Vollsortimentshäuser zwischen 5.000 und 20.000 qm VK-Fläche (Gruppe VS-1).

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Milliarden-Deal

  • Schlagzeile: Herman Miller und Knoll International fusionieren

Die beiden börsennotierten US-Hersteller Herman Miller, 1905 gegründeter Büromöbelhersteller, und die 1938 gegründete Marke Knoll (vormals Knoll International, Hans Knoll) werden fusionieren. Große und relevante globale Office-Marken und Wohnmöbel-Brands wie Hay oder Muuto kommen jetzt unter ein Konzern-Dach. Ein Mega-Merger: Ende des dritten Quartals soll die 1,8-Mrd-US-Dollar-Transaktion abgeschlossen sein, ein Gigant mit 3,6 Mrd Dollar Umsatzstärke wird entstehen. Geführt wird der Konzern, zu dem dann 19 Marken gehören – die bislang oft genug im direkten Wettbewerb zueinander standen – von Andi Owen, die bislang auch CEO von Hermann Miller war. Knolls bisheriger CEO und Chairman Andrew Cogan wird gehen.

 

Was sind die Pläne, die Owen verfolgt? In einer Telefonkonferenz sagte sie, dass der Deal „die Zukunft unserer Branche als Ganzes gestalten“ werde. Mit der Fusion solle das langfristige Wachstum vorangetrieben werden. „Herman Miller produziert den weltweit meistverkauften Bürostuhl. Knoll stellt den bekanntesten Tisch der Welt her“, lässt sich Owen zitieren. Sie sieht in den sich verändernden Wohn- und Arbeitswelten Potenziale, das „New Work“ zuhause als Chance. Herman Miller wurde mit Möbeln von Eames groß (Mitte der 1950er gingen diese Rechte für den europäischen Markt an Vitra). 

 

Knoll hat zahlreiche Designklassiker aufgelegt, ob den Tulip von Eero Saarinnen oder Marcel Breuers Wassilly-Stuhl. Nach der Fusion werden die bisherigen Herman-Miller-Eigner 78 Prozent des Unternehmens besitzen, die bisherigen Knoll-Aktionäre 22 Prozent.

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Auch Möbel

  • Schlagzeile: Amazon testet Montage-Service

In Virginia und in zwei weiteren Regionen der USA testet Amazon laut Bloomberg jetzt einen neuen Premium-Service: Möbel oder E-Geräte sollen vor Ort durch den Fahrer montiert werden. Wann das in Planung befindliche Pilotprojekt startet, ist noch offen. Amazon äußerte sich nicht zu dem Bericht. Allerdings existiert neben einer Präsentation auch schon ein Schulungsvideo für die Installation von Geschirrspülern und Waschmaschinen. Mit dem Service setzt der Online-Riese auf vergleichbare Montage-Services von Konkurrenten wie Wayfair oder Best Buy. 

 

Ziel des Services sei es, dass der Auslieferungsprozess für Amazon bequemer, günstiger und einfacher werde, zitiert die Nachrichtenagentur eine ihrer Quellen.

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