Sex sells, Zehn-Jahres-Garantie, Bega, Impuls und mehr
Die Woche auf INSIDE Küche
Die Gasumlage ist beschlossen, Verbraucher sollen durch eine Mehrwertsteuersenkung wieder entlastet werden. So richtig den Durchblick, was auf ihn zukommt hat keiner mehr. Unser regionaler Energieversorger hat gestern mitgeteilt, dass wir uns auf eine Verdreifachung bei den Gaspreisen einstellen müssen. Und spricht dabei über die Zukunft. Verbraucher spüren die explodierten Kosten ja schon seit Monaten. An der Zapfsäule, an den Supermarktkasse oder — ja — im Küchenstudio. Wer nicht vorgeplant hat, wird spätestens bei der nächsten Nebenkostenabrechnung einen Schock erleiden.
Gutverdiener können das vielleicht wegstecken, andere aber eben nicht. „Was kommt nach dem Boom?“ ist das Thema, das uns gerade alle beschäftigt. Uns beim INSIDE aus zwei Perspektiven, die wir sowohl beim INSIDE Küche-Talk auf der Area30 am Messesonntag als auch im neuen INSIDE Spezial Küche und natürlich auch auf INSIDE Küche ausspielen werden.
Wir haben zum einen mit Experten und Brancheninsidern die Grenzen des Wachstums in Bezug auf Ressourcenverbrauch und Klimawandel intensiv diskutiert. Was nach dem Boom kommt, ist aber natürlich auch eine Frage, die man sich ganz konkret in Bezug auf die Branche in den nächsten Monaten und Jahren stellen kann.
Der typische 6.000 Euro-Kunde sei ihm weggebrochen, hat der Cottbuser Küchenhändler René Geisler letzte Woche meinem Kollegen Thomas Kletschke erzählt. Auf Geisler wurden wir übrigens aufmerksam, weil er mit seinem zweiten Standbein, dem Swinger-Club Schloss Milkersdorf, unlängst groß im Spiegel portraitiert wurde. Ein aktuelles Unternehmerportrait — natürlich mit Fokus auf Küchen — gibt’s nun nicht nur im Spiegel, sondern auch auf INSIDE Küche.
Kauft Geislers typischer 6.000 Euro Kunde jetzt gar keine Küche mehr? Oder kauft er noch billiger? Bei Poco, Roller oder Boss? Aus dem Discountbereich hört man eigentlich eher noch schlechtere Nachrichten. Allerdings waren wie in dieser Woche erstaunt zu hören, dass beispielsweise die Bega-Gruppe mit inzwischen 40 Mio Euro Umsatz im Segment Küche und Bad zwischen 35.000 und 40.000 Küchenzeilen im Jahr ausliefert. Zerlegt, mit Geräten oder ohne. „Was den Spanplattenbedarf angeht, sind wir da schon auf Höhe mit einem mittelgroßen deutschen Küchenproduzenten“, sagt Bega-Geschäftsführer Rüdiger Schliekmann.
Außerdem diese Woche auf INSIDE Küche: Neues von Frank Schlangenotto, Mideas Zehn-Jahres-Garantie, VR-Küchenplanung bei Hardeck, neuer Dachmarkenauftritt für die BSH, die Impuls-Bilanz für 2021, Albert Trebo verlässt Grass, Mandemakers im Jahr 2021, Neues vom IDF34, Allmilmös neue Ausstellung in Zeil.