Auch der hier schreibende Redakteur hat es vor Kurzem erlebt. Tisch und Stühle für die Terrasse im Netz bestellt, wohl irgendwie zu schnell froh gewesen, was Passendes gefunden zu haben. Kommt die Lieferung zwei Monate später, passt die Farbe des Tischs null zur Farbe der Stühle, die eigentlich Ton in Ton sein sollten. Blöderweise stand dann alles schon ausgepackt auf der Terrasse, als es so richtig aufgefallen ist. Packt man die Ware jetzt wieder ein? Rücksendung organisieren? Und hat dann keine Möbel auf der Terrasse im Sommer? Nun steht die neue Outdoor-Kombi da – und jeden Tag könnte man sich, wenn man ein schlechtgelaunter Mensch wäre, ärgern, dass man das Ganze online gekauft hat.
Vielleicht geht es nach dem Onlineboom in Corona-Zeiten vielen so. Der große Möbel-Online-Marktführer Otto hat zu kämpfen, um seine Zahlen zu halten. Große und kleine Onliner im Preiseinstieg und im mittleren Segment trifft es oft noch härter. Lange lief es wenigstens im Premiumsegment besser, auch online. Aber das ist seit diesem Jahr nun auch vorbei. 2023 ging auch bei den Marken- und Hochwertanbietern im Netz schwach los – und so ging es eigentlich bis heute weiter. Spricht man mit Marken- und Premiumherstellern, sagen die einem oft: Der Onlinekanal ist grad noch schwieriger als der Fachhandel. Und im Fachhandel gibt es Frequenzrückgänge
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