Die Neugründung Poptop aus dem österreichischen Traiskirchen (20 Kilometer südlich von Wien) will bekanntlich das Segment Kindermöbel aufmischen und hatte sich mit Thomas Müller dazu sogar eine Sport-Ikone als Mini-Investor geangelt.
Anfang Februar war Poptop auf der Spielwarenmesse in Nürnberg. Im Gepäck: eine neue Spielzeugaufbewahrung, also ein Ordnungssystem, das man in Traiskirchen aus der Perspektive von Kindern erdacht und entwickelt haben will. Poptop ist das zweite Start-up von Christian Bezdeka und Marcus Ihlenfeld, die mit Woom bereits eine amtliche Story mit Kinderfahrrädern hinlegen.
Poptop-Geschäftsführer John Brady will Poptop bewusst anders positionieren als herkömmliche Kindermöbelanbieter das tun. Der Brady-Sound klingt dann so: „Wir bauen keine Möbel, wir gestalten Räume, in denen Kinder wachsen.“ Nach dem mitwachsenden Kinderschreibtisch und dem Kinderschreibtischstuhl nun also das Ordnungssystem fürs Kinderzimmer.
Warum und mit welchem Plan sucht man sich ausgerechnet Kindermöbel als Zukunftsfeld aus, wenn Baby- und Kindermöbel-Abteilungen im Handel immer weniger und kleiner werden? Wenn Kindermöbel bei Ikea super aufgehoben sind in den Augen vieler Kunden? Und wenn das Internet für junge Eltern die zentrale Antwort auf alle Fragen ist? Darüber werden wir mit Poptop-Inhaber Ihlenfeld am Nachmittag des 12. Mai im Gipfel-Check auf dem 8. INSIDE Branchen-Gipfel in München sprechen.
Im Markt ist das Thema Kindermöbel hart im Umbruch. Alle Anbieter sind gefordert. Paar Lieferanten und Marken gibt`s in diesem schwierigen Segment ja schon noch. Mit Moll