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Spezial Neue Ideen

Schwitzke-Gruppe

Zu viel Ware, zu wenig Wirkung

Große Flächen, volle Sortimente, keine Bindung. Der Möbelhandel zeigt, was er hat, aber selten, wofür er steht. Wie der Möbelhandel seine Relevanz zurückgewinnt.

Von Klaus Schwitzke

In den vergangenen Jahren haben sich die Bedürfnisse der Menschen mehrfach verschoben. Während der Pandemie wurde das Zuhause zum Lebensmittelpunkt. Heute dominiert der Wunsch nach Erlebnissen, Reisen und Gemeinschaft. Menschen suchen Impulse, Inspiration, Abwechslung – und zwar nicht nur im Urlaub, sondern auch im Alltag. Das Innen weicht wieder dem Außen. Die Menschen zieht es hinaus – hin zu allem, was inspiriert, überrascht, bewegt.

Im Laufe seiner Karriere gründete er mehrere Unternehmen, darunter das Generalunternehmen Schwitzke Project (2002) sowie die Branding-Agentur Schwitzke Identity (2010). Heute verantworten er und sein Bruder als geschäftsführende Gesellschafter die strategische Weiterentwicklung der gesamten Schwitzke-Unternehmensgruppe mit mehr als 200 Mitarbeitenden in fünf Ländern. 


Über den Autor

Klaus Schwitzke studierte Design und Innen­architektur in Kaiserslautern und begann seine berufliche Laufbahn in leitender Position beim Modeunternehmen Esprit. 1991 trat er als Partner in das von ihm mitgeführte Architekturbüro Schwitzke & Partner ein und entwickelte das Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder Karl Schwitzke kontinuierlich weiter.

In seiner beratenden Funktion unterstützt Klaus Schwitzke internationale Unternehmen und Einkaufsverbände und wirkt als Impulsgeber und Visionär für den Handel und die Gastronomie. Zu seinen Kunden zählen unter anderem Intersport, Manufactum, Breuninger, Hugendubel, Douglas, Sagaflor und L’Osteria. Er sagt: „Der Möbelhandel hat die besten Voraussetzungen wieder attraktiv zu werden. Der Handel sollte Formate schaffen, die Menschen aktiv einbinden.”

Im Laufe seiner Karriere gründete er mehrere Unternehmen, darunter das Generalunternehmen Schwitzke Project (2002) sowie die Branding-Agentur Schwitzke Identity (2010). Heute verantworten er und sein Bruder als geschäftsführende Gesellschafter die strategische Weiterentwicklung der gesamten Schwitzke-Unternehmensgruppe mit mehr als 200 Mitarbeitenden in fünf Ländern. 


Ein Blick über den Tellerrand hilft – in diesem Fall führt er nach Rövershagen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort zeigt Karls-Erdbeerhof-Geschäftsführer und Inhaber Robert Dahl, wie kraftvoll ein konsequent gestalteter Erlebnisort sein kann. Was einst als klassische Erdbeerfarm begann, ist heute ein ganzjährig bespielter Freizeit- und Erlebnisstandort mit Manufakturen, Gastronomie und Handel. Hier geht es längst nicht mehr nur um Produkte, sondern um das Gesamterlebnis. Dort ist alles darauf ausgelegt, Menschen zusammenzubringen, Hemmschwellen abzubauen und Freude sowie Leichtigkeit zu vermitteln. Man versteht in Sekunden,

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