Nicht mal zwei Jahre ist es her, da haben wir im INSIDE geschrieben: „Die Emma-Zahlen aus dem Jahr 2020 haben es in sich. Das Unternehmen konnte im letzten Jahr 405 Mio Euro umsetzen. Das entspricht einem Wachstum von kaum fassbaren 170 Prozent.“ Heute meldete das Frankfurter Unternehmen Zahlen für die ersten neun Monate des Jahres 2022. Erwartungsgemäß geht das Wachstum weiter. 595 Mio Euro erwirtschafteten die beiden Unternehmensgründer Dr. Dennis Schmoltzi und Manuel Müller mit ihren gut 900 Mitarbeitern von Januar bis September. Das entspricht einem Wachstum von 36 Prozent im Vergleich zu den ersten neun Monaten 2021. Alleine im dritten Quartal konnte Emma den Umsatz um 44 Prozent steigern und landet bei 211 Mio Euro. Die Haniel-Beteiligung, im April 2020 ist der Beteiligungsriese bei Emma mit 50,1 Prozent eingestiegen, berichtet vom „besten Quartal überhaupt“.
Das Unternehmen setzt auf eine Omnichannel-Strategie und arbeitet mit über 200 Retail-Partnern zusammen. Im Jahr 2021 konnte Emma 645 Mio Euro Umsatz erzielen. Für das Gesamtjahr 2022 rechnet Emma mit einem Umsatz über 800 Mio Euro.
Der Fachverband Matratzen-Industrie meldete für die Industrie im Jahr 2021 ein Umsatzminus über 4,8 Prozent. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2022 konnte der Abwärtstrend vorerst gestoppt werden: Plus 8 Prozent beim Umsatz und Plus 14 Prozent beim Absatz berichtete der Verband.