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Keine Branchenlösung

Der „Green Monday“ wird erstmal nicht kommen

22.09.2022 | 10:22

Es sind nicht so viele, die den „Green Monday“ wirklich umsetzen. Lena Schaumann gab mit Möbel Schaumann die Vorhut und entschied sich für eine Montagsschließung ab Oktober, Alliance-Händler Schmidt in Südbrookmerland in Ostfriesland hat sich dafür entschieden. Ja, und dann war`s das erstmal so halb. Gibt natürlich ein paar Händler mehr, die es machen, gerade unter den Küchenstudios. Aber die breite Masse ist nicht mit dabei. ZGV-Empfehlung hin oder her.

 

Entscheidend dabei ist zum einen, das der Montag wohl meist bei weitem nicht der umsatzschwächste Tag der Woche ist. im Gegenteil: Oft ist er nach Samstag und Freitag der drittstärkste Tag der Woche. Zum anderen: Große Kaliber wie Ikea, Höffner und Lutz machen nicht mit. Die FAZ hat Anfang der Woche einen Rundruf gemacht. Ikea und Lutz verwiesen natürlich auf vielfältige Maßnahmen beim Energiesparen. Bei Ikea werden jetzt alle Gasheizungen in den Verkaufsstätten durch Wärmepumpen ersetzt, die Rolltreppen gehen nur noch bei Bedarf in Betrieb und überall soll PV aufs Dach. Eine Montags-Schließung gehört nicht zu den Maßnahmen. Bei den in Pressefragen immer sehr knappen Höffner-Machern aus Berlin bekam die FAZ von Höffner-Geschäftsführer Thomas Dankert auf die Frage nach einer Montags-Schließung nur ein „Wir haben so etwas nicht vor“ zu hören.

 

VME-Händler Bernd Spilger sagt es so: „Nachdem die Großen nicht mitmachen, ist das Thema eigentlich vom Tisch.“ Spilger hat in seinem Haus selbst umfangreiche Maßnahmen zum Energiesparen umgesetzt – aber schon seit dem Jahr 2007. Innerhalb von sieben Jahren wurde der Stromverbrauch zuletzt nochmal halbiert – „ohne Komfortverlust“, sagt Spilger.

 

 

 

 

 

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