650 Mitarbeiter beschäftigt der unterfränkische Matratzen- und Bettwarenhersteller Frankenstolz, Tochter der Herbert-Neumeyer-Gruppe. Am Freitagabend musste Frankenstolz-Geschäftsführer Carl-Christoph Held die Entscheidung, das Werk am Stammsitz in Mainaschaff zu schließen, kommentieren. Held: „Frankenstolz ist ein bedeutender Hersteller von Matratzen und Bettwaren in Europa. Wir haben uns im dynamischen Marktumfeld behauptet und weiterentwickelt. Doch der heutige Markt erlaubt nur eine klare und konzentrierte Aufstellung.“
Diese konzentrierte Aufstellung bedeutet, dass Frankenstolz in Zukunft nur noch an den beiden Standorten in Aschbach und Oschatz produzieren will. Das Werk in Mainaschaff, in dem etwas mehr als 100 Mitarbeiter beschäftigt sind, soll geschlossen werden. Die Mitarbeiter wurden am Freitag über die Maßnahme informiert. Nun will man mit dem Betriebsrat die Details klären. Zentrales Anliegen sei es, so Held, „eine vernünftige Lösung für die betroffenen Mitarbeiter zu finden“.
Die betroffenen Teile der Produktion sollen nach Aschbach und Oschatz verlagert werden. Man will weiter ausschließlich nur in Deutschland fertigen.