Ende August hat die dänische Jysk-Gruppe ihr Geschäftsjahr 2021/2022 abgeschlossen. Der zur Lars Larsen Group gehörende Einrichtungskonzern konnte 11 Prozent mehr umsetzen als im Vorjahr: 36,2 Mrd Dänische Kronen, das sind umgerechnet 4,87 Mrd Euro Umsatz. Bereits im vorangegangenen Geschäftsjahr hatte Jysk seine Umsätze gesteigert, damals um 7 Prozent auf 4,386 Mrd Euro. Natürlich geht auch an Jysk die Krise nicht vorbei. Seit dem Sommer zählen die Dänen weniger Kunden und geringere Einkaufs-Bons. Gleichwohl sei die Zahl der Kunden auf 7,7 Mio gestiegen.
Weltweit gibt es aktuell 3.100 Jysk-Läden in 48 Ländern. Im zurückliegenden Geschäftsjahr hatte der Konzern 135 neue Läden eröffnet. In Russland, Belarus und der Ukraine sind allerdings 30 Geschäfte dauerhaft geschlossen.
Präsident und CEO Jan Bøgh lässt sich so zitieren: „Wir erleben deutlich, dass sich die Verbraucher etwas zurückhalten.“ Zudem verweist der Jysk-Boss auf die steigenden Kosten. Man könne „definitiv sagen, dass sich die globale Situation auf uns auswirkt“, so Bøgh. „Wir leben in einer unsicheren Welt, also habe ich nach den Lockdowns und einem neuen Krieg in Europa aufgehört vorherzusagen, was passieren wird. Wir sind jedoch davon überzeugt, ein starkes Geschäftsmodell zu haben“, gibt sich der CEO optimistisch. Am 24. November wird Jysk dann seinen Geschäftsjahresbericht publizieren, in dem auch die Ertragsentwicklung nachzulesen sein wird.