Auf 2.500 qm verkauften die beiden Kare-Gründer Jürgen Reiter und Peter Schönhofen in der Sendlinger Straße einst ordentlich hochpreisige Fashion und nebenan Accessoires und Möbel, vor allem Kleinmöbel. Fast ein Jahr war das Kare-Innenstadthaus in der Sendlinger Straße in München, top zentral fast am Marienplatz, nun aber geschlossen.
Das Kare-Kraftwerk in München-Sendling, die Onlinewelt und die notwendige Sanierung des Gebäudes in der Sendlinger Straße haben Reiter und Schönhofen ihre Filialstruktur in der Pandemie neu denken lassen. Die Sendlinger Straße sollte unbedingt wiederbelebt werden. Nur wie? Wie macht ein kleines Innenstadthaus heute Sinn?
Am Donnerstagabend wurde die Neueröffnung gefeiert. Jetzt auf rund 450 qm, ebenerdig mit Espressobar und großem Screen an der Stirnseite. Mit dem wird u.a. für Events im Kraftwerk geworben. Reiter: „Zu viele Screens wollten wir nicht, wir wollten ein Innenstadterlebnis schaffen." Das Konzept: Viele sich ständig ändernde Regale als Moodboards an der Wand, im Eingangsbereich Themenwelten mit Möbeln, witzige Details, Lifestyleartikel. Zu kaufen gibt's im Laden aber nur Accessoires. Peter Schönhofen: „Der Shop soll Lust auf die Marke machen, die Straße hier ist super frequentiert. Wir wollen mit dem Shop die Menschen ins Kraftwerk ziehen, auf den Onlineshop verweisen, für unsere Partner Werbung machen. Für unsere Franchise-Partner ist der Store natürlich auch eine super Inspiration.“ An diesem Wochenende macht Kare Hausmesse. Da werden die ersten Rückmeldungen der Kare-Partner auch schon kommen. Reiter: „Wir sehen den Store in erster Linie als moderne Plattform für die Kare-Welt. Aber ich glaube, dass es mit unserem Konzept zudem möglich ist, den Shop hier wirtschaftlich zu führen."
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