Intelligente Abfallbehälter sind beim österreichischen Hersteller Ada nur ein Teil des neuen „Zero-Waste“-Projekts. Um die Recyclingquoten – und so die Nachhaltigkeit – im Unternehmen noch weiter zu steigern, haben sich die Steirer vom international tätigen Entsorger Saubermacher beraten lassen. „Durch die Zusammenarbeit mit Saubermacher konnten wir in den letzten Jahren eine ausgezeichnete Verwertungsquote von 94 Prozent erzielen“, so Ada-Vorstand Gerhard Vorraber. Mit dem „Zero-Waste“-Konzept von Saubermacher sollen Abfälle vermieden, interne Abfallströme optimiert und mehr Ressourcen für die Wiederverwertung geschaffen werden. Der oststeirische Möbelhersteller setzt dabei auf Mülltrennschulungen, smarte Abfallbehälter, den Wiedereinsatz von Produktionsresten und das Recycling von sämtlichen Abfällen. Durch den Einsatz digitaler Lösungen wie smarter Abfallbehälter und einem Online-Kundenportal werden die werksinterne Abfalllogistik und der interne Aufwand optimiert. Auch die Abfallvermeidung steht im Fokus, zum Beispiel bei Papierverbrauch, Einkaufsstrategie etc.
Der Schlüssel für echte Kreislaufwirtschaft sei aber die Gestaltung von recyclingfähigen Produkten, um Nachhaltigkeit auch im Produktionsprozess zu steigern, heißt es von Ada. Bereits 2020 wurde für die Firma ein Abfallwirtschaftskonzept entwickelt und ein Abfallbeauftragter ins Boot geholt.