Im letzten Jahr hatte der Direct-to-Consumer-Riese Emma – The Sleep Company seinen Umsatz um amtliche 59 Prozent auf 645 Mio Euro gesteigert. Und das ausgehend von einem Rekord-Vorjahresniveau von 405 Mio Euro (+170 Prozent!), wie man damals von Co-Gründer und Geschäftsführer Dr. Dennis Schmoltzi bei der Pressekonferenz erfuhr.
Seit wenigen Tagen ist die 2020er Bilanz nun auch im Bundesanzeiger veröffentlicht und gewährt ein paar mehr Einblicke und Details. So stiegen die Umsätze von 258,7 Mio Euro (2019) sogar um 174,18 Prozent auf 407,2 Mio Euro. Das Konzernergebnis, das 2019 noch bei -3,8 Mio Euro gelegen hatte, stieg auf 15,4 Mio Euro an – „über dem Planwert für das Geschäftsjahr“. Die Mitarbeiterzahl war in dem Zeitraum von 298 auf 421 angestiegen. Der Bilanzgewinn am Ende des Jahres 2020: 4,9 Mio Euro. Zwölf Monate zuvor war das Geschäftsjahr noch mit einem Bilanzverlust in Höhe von -6,7 Mio Euro abgeschlossen worden. Damit konnte Emma 2020 den Verlustvortrag von -10,5 Mio Euro abbauen – und zugleich erstmals schwarze Zahlen am Ende der Bilanz ausweisen. Den Verlauf des Geschäftsjahres bewerte die Unternehmensleitung als „sehr gut“, heißt es im Konzernabschluss.
So entwickelten sich dabei die einzelnen regionalen Märkte: In Deutschland wuchs Emma nahezu bombastisch auf einen Umsatz von 111 (Vorjahr: 13,8) Mio Euro. Das Geschäft mit Großbritannien hat sich auf 108 Mio Euro etwa verdoppelt. Drittwichtigster Markt war 2020 Frankreich. Hier wurden 79 (45) Mio Euro umgesetzt. Die Schweiz war mit Umsätzen in Höhe von 10,4 (3,4) Mio Euro der fünftwichtigste Markt, Österreich rangierte 2020 mit 4,2 (0,9) Mio Euro Umsatz an Platz 13.