Im ersten Quartal hat der polnische Kastenmöbelbauer Forte nach vorläufigen Zahlen einen Gruppenumsatz von 355,6 (Vorjahr: 298,6) Mio Zloty (+19 Prozent) oder umgerechnet 76,5 (65,3) Mio Euro erzielt. In dem Wachstum war sicherlich ein Preiserhöhungseffekt mit drin, und berücksichtigt werden muss auch, dass im Vergleichsquartal in vielen Absatzmärkten die Läden geschlossen waren. Dennoch: ein sattes Plus.
Einen positiven Umsatzeffekt hatte auch der Verkauf von Spanplatten aus der Eigenproduktion an externe Abnehmer. Hier wurden 62,4 (24) Mio Zloty Umsatz eingefahren.
Federn lassen musste Forte allerdings beim operativen Ergebnis, das auf 32,2 (45,1) Mio Zloty sank. Insbesondere höhere Kosten für Holz und Holzwerkstoffe macht Forte dafür verantwortlich. Beim Nettoergebnis ging das Unternehmen trotzdem mit einem deutlichen Plus aus dem Quartal raus: 68,4 Mio Zloty nach 26,8 Mio im Vorjahresquartal. Klar, dass auch hier ein Sondereffekt zum Tragen kam und zwar eine Steuerentlastung von 46 Mio Zloty im Zusammenhang mit anstehenden Subventionsrückzahlungen der Tochtergesellschaft Tanne.