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„Wir passen uns an“

Mailand trommelt für den Salone im Juni

16.03.2022 | 11:52

Beim erneut hybrid abgehaltenen Presseevent des Mailänder Salone im Vorfeld der 60., diesmal im Juni stattfindenden Möbelmesse blickten unzählige Journalisten von ihren weltweit verteilten Schreibtischen auf die Bühne - und auf ein riesiges Auditorium, an dem man die Bedeutung des Events für die Designbranche und die Region ablesen konnte. Inhaltlich gab es hauptsächlich Worte der Zuversicht, unter anderem von Maria Porro, Präsidentin des italienischen Industrieverbands Assaredo und der Mailänder Möbelmesse.

 

„Wir passen uns an, an eine sehr schwierige Situation“, sagte der Mailänder Bürgermeister Beppe Sala und nahm damit Bezug auf den ungewohnten Juni-Termin der Jubiläums-Messe. Nachdem die Messe 2020 komplett der Pandemie zum Opfer gefallen war und 2021 als verkleinerte Version im September stattfand, musste der Salone in diesem Jahr bekanntlich wieder verschoben werden. Diesmal vom April auf den 7. bis 12. Juni.

 

Zur Normalität wird Mailand nicht nur wegen des ungewohnten Termins noch nicht ganz zurückkehren können. So scheint Omikron nun doch Asien zu überrollen, was bei einigen Ausstellern für Skepsis sorgt, ob die viel gepriesene Internationalität von Mailand erreicht werden kann. Auch mit Besuchern aus Russland wird kaum gerechnet. In der Gerüchteküche köchelt es gerade mal wieder, ob der Termin überhaupt im Juni stattfindet oder gar wieder im September. Andererseits: Wäre die Lage da besser?  In den offiziellen Kanälen ist von einem solchen Szenario ohnehin nicht die Rede.

 

Mit 1.450 Ausstellern (plus gut 600 auf dem Salone Satellite) seien die verfügbaren Stände ausverkauft, hieß es schon im Vorfeld der Pressekonferenz. Gut 100 der Aussteller präsentieren sich auf der Eurocucina. Die Riege der deutschen Küchenmöbler im Ausstellerverzeichnis ist etwas ausgedünnt. Die Stellung halten Nobilia, Nolte, Schüller und Häcker, dafür fehlen beispielsweise die Baumann Group und Leicht. Mit Bullfrog, Classicon, Freifrau, Kare, KFF, Janua, Polipol, Rolf Benz, Willi Schillig und weiteren stehen im Möbel-Bereich aber wieder einige Deutsche auf der Liste.

 

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