Man kannte sich bereits, dann hat Beschlagriese Häfele Nägel mit Köpfen gemacht. Rückwirkend zum 1. Januar hat Häfele ThingOS übernommen, ein Start-up, das als Ausgründung an der Uni Stuttgart gestartet war. Seit 2017 war das junge Unternehmen Partner, jetzt ist es Tochter. Wie der Name ThingOS andeutet, geht es technisch um ein IoT-System. Auf Anwendungsebene ist bislang vor allem Smart Home das Thema, aber auch Smart Building. Passt natürlich zu den verschiedenen Sparten des Konzerns: Neben Beschlägen sind bislang Licht- und Akustiklösungen (Unternehmensbereich Nimbus) sowie elektronische Schließsysteme (Unternehmensbereich Sphinx) im Portfolio. Jetzt gesellt sich mit ThingOS ein eigener Bereich für Konnektivität hinzu. Ziel sei es, so gibt Nagold durch, „ganzheitliche Vernetzungslösungen“ anzubieten. Könnte aber, auch das wird angedeutet, ebenfalls in Richtung Industrie 4.0 / Smart Factory gehen. Häfele-Chefin Sibylle Thierer sagt es so: „Dieser visionäre Gründergeist, gepaart mit der bald hundertjährigen Erfahrung von Häfele – das wird in beide Richtungen inspirierend wirken und ganz neue Geschäftsmöglichkeiten eröffnen.“