Während in OWL die Küchenmessen ohne die Neue Alno laufen - deren Sanierung in der Insolvenz war vor zwei Wochen für gescheitert erklärt worden - spricht sich im Pfullendorfer Raum herum, dass es doch noch nicht aus sein soll mit der Traditionsmarke.
Am Wochenende waren sich viele auf der Küchenmeile sicher, dass die Lutz-Gruppe die Alno-Markenrechte kaufen würde. Wäre ein ziemlicher Hammer gewesen. Das Gerücht wurde in Wels allerdings am Montag gegenüber INSIDE mit einem "leider nein, das stimmt nicht" dementiert. Es kommt nun anders. Erinnert irgendwie ans Jahr 2017, als das Investorenverfahren bei der insolventen Alno AG gescheitert war und kurz vor Weihnachten plötzlich Riverrock die Wiederbelebung anging.
Zurück ins Jahr 2021: Zum Verkauf standen nach Verkündung der Ausproduktion vor zwei Wochen die Marke Alno (kolportierter Angebotspreis 2,2 Mio Euro) und die nach INSIDE-Informationen nicht zur Masse gehörende Immobilie in Pfullendorf (für knapp 10 Mio Euro). Zugeschlagen hat laut INSIDERn eine Investorengruppe um ein deutsches Familienunternehmen, angeblich aus dem Immobiliensektor.
Am Bodensee erzählt man sich außerdem, die Investoren hätten tatsächlich vor, die Produktion wieder hochzufahren - mit welchem Personal auch immer. An der Spitze soll ein bekanntes Gesicht stehen. Näheres soll in den nächsten zwei Tagen offiziell werden.