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„Extra stolz“

Jysk hat die Lockdowns überkompensiert

14.09.2021 | 14:01

Am 31.8. endete für den dänischen Möbeldiscount-Riesen Jysk, der gerade auch hierzulande vom Bettenlager auf Jysk umflaggt, das Geschäftsjahr. Und in dem stieg der Umsatz um 7 Prozent auf 4,386 Mrd Euro, trotz mehrerer Lockdownphasen in diversen Ländern. Allein auf dem deutschen Markt, für Jysk mit Abstand der umsatzstärkste, waren schließlich die Läden teils mehr über vier Monate zu.

 

Laut Jysk-Chef Jan Bøgh ist die gute Entwicklung zum einen ein Resultat vom viel beschworenen Cocooning. Zum anderen war Jysk wohl fix in der Lage, sich mit Online-Shop und Click&Collect an die Gegebenheiten anzupassen. Darauf sei er „extra stolz“, ließ Bøgh sich zitieren. So stieg denn auch der E-Commerce-Umsatz (ohne Click&Collect) im Berichtsjahr um 43 Prozent.  Am Ende des Geschäftsjahres hatte die europäische Nummer 3 insgesamt 3.085 Filialen, das waren 136 mehr als ein Jahr zuvor.

 

Gleichzeitig mit der Bekanntgabe der Geschäftszahlen wurde aus Dänemark heute gemeldet, dass Jan Bøgh zum 1.9. kommenden Jahres einen neu geschaffenen Job bei der Inhabergesellschaft Lars Larsen Group übernehmen soll. Genauer: Bøgh wird President & CEO von Lars Larsen Group Retail. In der Position kümmert er sich um die Einzelhandelsunternehmen innerhalb der Gruppe – neben Jysk sind das beispielsweise Ilva, Sofacompany und Bolia, und schaut nach weiteren Akquisitionsmöglichkeiten.

 

Neuer Jysk-CEO wird dann Rami Jensen, momentan CEO von Ilva.

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