Im ersten Halbjahr hat der Schwarzwälder Maschinen-Multi Homag einen neuen Auftragsrekord eingefahren. Nicht nur der von der Pandemie negativ beeinflusste Vorjahreswert wurde übertroffen – es war auch das beste erste Halbjahr aller Zeiten. 20 Prozent besser als 2017. Explizit hervorgehoben wird in Schopfloch der der neue Geschäftsbereich Solid Wood Processing, in dem Homag seine Massivholzaktivitäten für den Holzhausbau „stark forciert“.
Mit 887 Mio Euro lag der AE der Gruppe um 80 Prozent über dem Vorjahr (493 Mio Euro), der Umsatz stieg um 19 Prozent auf 657 Mio Euro, und der Auftragsbestand erreichte zum 30. Juni 2021 amtliche 844 (Vorjahr: 480) Mio Euro. Das EBIT legte auf 39,6 (10,7) Mio Euro zu. Homag-Boss Ralf Dieter: „Wir stehen am Anfang eines neuen Investitionszyklus.“
Besonders positiv entwickelten sich im ersten Halbjahr das Einzelmaschinengeschäft sowie der Service, aber auch das Großanlagengeschäft zog wieder an.
Zum 30. Juni 2021 waren 7.113 Mitarbeiter (30.06.2020: 6.498) in der Homag Group beschäftigt. 620 kamen durch den Erwerb der Unternehmen Homag China Golden Field sowie von System TM und Kallesoe in Dänemark dazu.