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Ziel: So schnell wie der Wandel

Rauch in „Phase 3“

16.07.2026 | 14:46
„Die Kunden müssen Rauch suchen“: Volker Thaens, Rainer Hribar, Stephan Ballweg

In Freudenberg war vor noch nicht allzu langer Zeit die Perspektive für einen deutschen Kastenmöbelbauer mies bis katastrophal. Und heute? Liefert Rauch Schränke in zwei Wochen und schneller – und hat in wenigen Monaten eine Alternative zum Schranksystem-Volumen-König Pax entwickelt.

Für das gerade abgelaufene Geschäftsjahr (Stichtag 30.6.) hatte Rauch-CEO Rainer Hribar im Jahresbericht vom Vorjahr (2024/2025) Wachstum prognostiziert. Ein Umsatz von 160 Mio Euro war im Plan. In der 25er Bilanz stand ein erreichter Umsatz von 143 Mio Euro, bei einem Fehlbetrag von 23 Mio Euro. Dann kippte der Markt weiter ab, und der Rauch-Umsatz auch. In der aktuellen Bilanz wird ein Umsatz von rund 135 Mio Euro stehen und ein Fehlbetrag. Und wenn man dann trotz der vielen Maßnahmen in der Rauch-Gruppe (im vergangenen Herbst wurde mit dem Aus der Produktion in Bürgstadt die gesamte Rauch-Produktion final und komplett am Standort in Freudenberg konzentriert) nüchtern auf die restliche Lage bei einem der letzten großen deutschen Kastenmöbelhersteller blickt, dann muss einem das zu denken geben.

Und dennoch. Es sah in der Rauch-Gruppe schon ganz anders aus, bevor Hribar vor vier Jahren angetreten ist. Mit rund 500 Mitarbeitern, einem Spanplattenwerk und zwei, eigentlich drei Möbelwerken weniger ist Rauch auf dem Weg. Es hat sich radikal viel verändert. Und die Perspektive ist mittlerweile wieder gut.

Das dürfte sogar den Wettbewerb freuen. Segmente, die

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