Nach einer schwachen Messe- und Ordersaison hat die Porzellanmanufaktur Kahla aus Thüringen Insolvenzantrag gestellt. Das Amtsgericht Gera bestellte Rechtsanwalt Thomas Jacobs von Brinkmann & Partner zum vorläufigen Verwalter. In der vorläufigen Insolvenz läuft der Geschäftsbetrieb mit Produktion und Auslieferung weiter. Die rund 120 Mitarbeitenden bekommen Insolvenzgeld.
Neben der schwachen Order nennt das Unternehmen als Gründe für diesen Schritt eine Kaufzurückhaltung in der Gastronomie sowie stark gestiegene Energiepreise.