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Rolf Benz auf der Hausmesse

Zweitstärkste Marke in Zentraleuropa

03.09.2026 | 16:53

„Veränderung ist bei uns Programm. Und wir arbeiten sehr daran, diese Transformation mit Leben zu füllen“, sagt Jürgen Mauß. Fast ein Vierteljahrhundert ist der Geschäftsführer nun schon bei Rolf Benz. Nach dem Tod des Gründers und unter der neuen deutsch-schweizerischen Eignerschaft will der 57-Jährige der Marke in diesem Herbst wieder mehr Raum geben. Kurz nach Ostern war der Frankfurter Mittelstandsinvestor Ken-Oliver Fritz, Banker und Unternehmer, eingestiegen (INSIDE 1225, 1229). Dazu gehört auch, medial stärker und offensiver aufzutreten. In den letzten Jahren habe man vielleicht zu wenig in die eigene Marke investiert, das wolle Rolf Benz ändern. „Ab September werden wir stark in Media gehen“, sagt Mauß. Sowohl in Print-Anzeigen wie in Digital- Kampagnen wolle man sich an die Endkunden wenden.

Die verbinden mit der Marke etwas. „Rolf Benz ist eine sehr starke Marke. Abgesehen von Ikea sind wir die stärkste Möbelmarke in Zentraleuropa, ergab eine Studie von AT Kearney. Das ist eine Errungenschaft, die wir Rolf Benz zu verdanken haben. Wir pflegen diese Werte weiter. Aber, die Marke soll etwas entstaubt werden, das sind auch sogar die Worte unserer neuen Inhaber. Rolf Benz möchte nicht nur die Marke der Eltern-Generation sein. Dafür müssen wir nun aber auch einiges tun.“

Dem Fachhandel werden die Nagolder auf ihrer Hausmesse in diesem Jahr die Benz-Roadmap für die nächsten drei Jahre vorstellen. Die Welt im Handel sei derzeit sehr im Umschwung. Mauß: „Da ist sehr viel Spin drin, im Handel, da verändert sich extrem etwas. Wirtschaftlichkeit, Nachfolge, das sind die Themen derzeit. Das ist aber auch kein rein deutsches Problem. Hier ist allerdings die Stimmung deutlich schlechter als in anderen Märkten.“ Etwa 50 Prozent des Umsatzes werden außerhalb Deutschlands erzielt. „In den USA haben wir keine Aktien drin, aber Asien, also Taiwan, Japan, und selbst China, da wachsen die Bäume gerade auch nicht in den Himmel.“

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