Nach den im Sommer begonnenen Konditionsgesprächen, die im Kika/Leiner-Lieferantenlager eher für Ernüchterung als für Zuversicht sorgten, haben die neuen Eigner des österreichischen Filialisten rund um Hermann Wieser einen weiteren Punkt in der „Sanierung“ des Unternehmens hinter sich gebracht.
Die Gläubigerversammlung stimmte am heutigen Montag, 25. September, dem Sanierungsplan zu. Die Gutachter von Deloitte und Insolvenzverwalter Volker Leitner hatten laut Standard errechnet, dass eine Zerschlagung den Gläubigern eine Quote von 6,6 Prozent erbringen würde; das Unternehmen bot 20 Prozent und damit deutlich mehr. Weitere je 5 Prozent sollen nach 16 bzw. 24 Monaten ausgezahlt werden. Auch der frühere Eigentümer Signa muss sich mit 20 Mio Euro beteiligen.