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Artek und der eigene Wald

Das Holz von morgen

23.03.2026 | 10:41

Einst, als man noch richtige Möbel aus Holz baute, holte man sich dieses oft und gerne und viel davon aus dem einheimischen Wald. Einem Architekten-Genie wie Alvar Aalto reichte das natürlich nicht – denn für seinen 1933 in London vorgestellten Hocker (und für nachfolgende rund 200 weitere Modelle) galt als Material-Definition: Das Holz musste aus gleichfarbig hellen, astarmen, 50 bis 80 Jahre alten Stämmen aus im Mischwald gewachsenen und nur im Winter gefällten Birken gewonnen werden.

Knapp 100 Jahre später wird in der A-Factory im finnischen Littoinen bei Turku noch immer nach diesen Vorgaben das Holz ausgewählt, um die weltweit berühmten Artek-Modelle zu produzieren. Und dieses kleine Wunder basiert auf dem Weitblick eines Rolf Fehlbaum.

Er hat früh die große Wertstabilität von Möbelklassikern erkannt und für Vitra ab 1977 Modellrechte von Charles und Ray Eames, Jean Prouvé und vielen anderen Designern erworben. Ganze 18 Jahre wartete Fehlbaum auf seine Chance, die Rechte an der 1935 von Alvar Aalto und Maire Gullichsen gegründeten Artek Oy zu kaufen

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