Lang hat’s gedauert. Doch endlich ist im Möbelmarkt angekommen, dass bei Zerlegtmöbeln an einfacher Montage auf Dauer kein Weg vorbeiführt. Jedenfalls dann nicht, wenn man Endkundinnen und Kunden bei Laune halten will.
Das Team von Jaka BKL in Stemwede hat unter dem Radar bereits erste Flatpack-Küchen und -Bäder auf den Markt gebracht, die dank einer neuen Verbindungstechnik werkzeugfrei und schnell montiert und ebenso einfach auch wieder demontiert werden können. Bei gleichbleibender Qualität und Stabilität.
„OptiSnap“ hat Jaka BKL die neue Lösung getauft, angelehnt an das hauseigene Label Optifit. Snap steht dabei für das Verbindungsprinzip, das sich von anderen im Markt unterscheidet. „Es klickt nicht“, erklärt Geschäftsführer Christian Kleine.
Die sogenannte „Peanut“-Verbindung basiert auf Kunststoffdübeln, die in eine Art Schlüssellochbohrung geschoben und dann verriegelt werden. Die Einführung in die Produktion erforderte Investitionen in Maschinentechnik, die im vierten Quartal 2025 abgeschlossen wurden. Angestoßen wurde das noch von Gesellschafter Leo Brecklinghaus zu dessen aktiver Zeit als Geschäftsführer.
Die neuen, schnell montierbaren Produkte sind bereits lieferfähig und werden vor allem bei großen Baumarktkunden sowie im E-Commerce angeboten werden, sobald Altware abverkauft ist. Bei Otto findet man Optisnap-Produkte bereits im Shop. Das entsprechende Marketing wird nach einer Testphase starten. Ein weiterer großer Kunde aus dem Baumarktsegment ist im Küchenbereich bereits mit dem neuen Produkt unter einer Handelsmarke unterwegs, bislang noch eher im Stillen.