„Komplexität abbauen“: Ikea-Mitarbeiter bei der Eröffnung des Plan-and-order-Points in Bern
Wenn Ikea Umsatzeinbußen einfährt, wird’s blumig. Da ist dann die Rede davon, dass „das Unternehmen weiter in erschwingliche Einrichtungslösungen investiert“ habe. So flötete jedenfalls die PR-Abteilung von Ikea Schweiz anlässlich der letzten Umsatzzahlen. Stattdessen stellte man heraus, dass man im letzten Geschäftsjahr 13,85 Mio Besucher und 1,5 Mio Fleischbällchen erreicht hatte – oder war es umgekehrt? Die Schottin Janie Bisset, seit Oktober 2023 CEO und CSO Ikea Schweiz, sprach von einem „durchdachten, nachhaltigen und preiswerten Sortiment“.
Jedenfalls platzierte man das Umsatz-Minus von -2,26 Prozent auf 1,211 Mrd CHF möglichst unauffällig im Text, sprach vom „hohen Besucherandrang“ in den Ikea-Restaurants und rührte die üblichen Themen wie Nachhaltigkeit, Kundenglück und so weiter ebenfalls unter. Dass Ikea in den letzten beiden Jahren in der Schweiz insgesamt etwa 70 Mio CHF an Umsätzen verloren hat, wurde nicht groß thematisiert. Stattdessen