Garten und Grün, wohin die Augen auch schauten – und zu sehen und mit anderen Sinnen zu erfahren gab es einiges: Während der Milano Design Week parallel zum Salone del Mobile stellte die italienische Premiummarke Molteni im Innenhof des Flagships-Stores in der Via Semato 14 ihre aktuelle Outdoor-Kollektion aus. „Responsive Nature“ hieß die Installation mit Möbeln von Elisa Ossino, Vincent Van Duysen oder Yabu Pushelberg, bei der die Gäste durch verschiedene Themen-Gärten geleitet wurden und an deren Ende eine immersive digitale Installation stand. So waren neben einem Wasser-Garten (keineswegs barock!) auch ein moderner Gemüsegarten oder der Lunar Garden grüne Oasen des gediegenen Stils, für den die 1934 von Angelo Molteni gegründete Marke bekannt ist. Parallel war Molteni als italienische Vorzeigemarke auch mit zwei Ständen auf der Messe in Rho.
Gemeinsam mit den Konzernschwestern Unifor (Officemöbel) und Citterio (Officemöbel und Trennwand-Systeme) hält Molteni&C (Firmensitz im lombardischen Giussano nahe Monza) die Strategie „100 Prozent Made in Italy“ nach eigenem Bekunden in der gesamten Kette konsequent durch. Laut der Studie „Furniture and Made in Italy Design: challenges and opportunities in a continuously evolving market“, die die italienische Bank (und Salone-Sponsorin) Intesa Sanpaolo während der Messe veröffentlichte, zeigt sich Italiens Möbelsektor erstaunlich robust. Die beiden Studienautorinnen Stefania Trent und Ilaria Sangalli attestieren der Branche „eine außergewöhnliche Widerstandsfähigkeit“, auch gegenüber ihren Kollegen in anderen europäischen Ländern. Ein Ranking der größten Möbel-Nationen gehört dazu. Als Marktgröße errechneten Trent und Sangalli für 2025 ein Umsatz-Volumen von 26,7 Mrd Euro für den italienischen Möbelsektor (Platz 1), gefolgt von Deutschland auf Platz 2 mit 21,7 Mrd Euro. Im Vergleich zu 2024 wuchs Italiens Möbelsektor demnach um 0,5 Prozent. Die Zahlen nehmen wir mal so.
Dass sich im Segment Luxusmöbel offenkundig nach wie vor gutes bis sehr gutes Geld verdienen lässt, dafür steht aktuell die Molteni-Gruppe. Kürzlich sprach CEO Marco Piscitelli mit der italienischen