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„Fairer Wettbewerb sieht definitiv anders aus“

Chinas Möbelindustrie weiter auf dem Vormarsch

15.10.2026 | 15:07
Forderungen an die Politik: Jan Kurth

Am morgigen Freitag wird INSIDE 1235 erscheinen. Aber bevor unser Drucker heute Abend seine Maschinen anwirft und die Hefte morgen in den Versand gehen und als E-Paper online lesbar sein werden, bringen wir vorab schon das Interview mit VDM-Geschäftsführer Jan Kurth, das Teil unserer Titelgeschichte ist. Es geht um Chinas Möbelexporte, die inzwischen immer stärkeren Druck auf den Markt in Deutschland und den Nachbarländern bringen. Der VDM fordert nun Ausgleichszölle als regulierende Maßnahme.

INSIDE: Sehen Sie einen großen Druck durch Importe aus China für die deutsche Möbelindustrie?
Jan Kurth: Ja, einen massiven Druck sogar, der unsere heimischen Hersteller stark belastet. Mittlerweile stammen bereits rund 60 Prozent der in Deutschland verkauften Möbel aus dem Ausland. An den Importen besitzt China mit knapp 30 Prozent den größten Anteil (vor Polen). Zwar sind die chinesischen Möbel in einem anderen Preissegment angesiedelt (Preiseinstieg) als Möbel „Made in Germany“, gleichwohl nimmt der Wettbewerb zu, da das gesamte Preisgefüge unter Druck gerät. Eine Rolle beim Anstieg der China-Importe spielen

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