Zurück im normalen Geschäftsbetrieb ist der 1925 gegründete Officemöbelspezialist König + Neurath schon seit Sommer. Der Büromöbelhersteller ist aus der Sanierung raus und macht mit gut 700 Mitarbeitern weiter. Im Herbst gehen die Karbener nun auch in die Kommunikationsoffensive.
Das ist schon auch Kalkül, kann man rauslesen, denn auf die Orgatec im Oktober geht die deutsche Officegröße nicht. Stattdessen setzt Vorstandschef Patrick Heinen mit seinem Team auf diverse Fachmessen und anderen Formaten wie der Architect@Work.
Auf Produktebene will K + N ab 2027 eine „neue Sitzmöbelstrategie“ starten, mit einem Second-Life-Programm und einer neuen Akustiklösung ist man auch gestartet.
Beim Portfolio soll es ab 2027 „eine klar strukturierte und leicht vermittelbare Produktwelt für unterschiedliche Arbeitswelten, Nutzungsprofile und Komfortanforderungen“ geben, heißt es aus Karben. Heinen sagt es so: „Wir wollen neue Marktpotenziale erschließen, unser Portfolio gezielt weiterentwickeln und König +Neurath wieder stärker als Impulsgeber für moderne Arbeitswelten positionieren.“