Während der Wasserplatzspezialist Blanco erstmals seit drei Jahren wieder leicht zulegt, sind die ebenfalls zu Blanc & Fischer gehörenden Unternehmen E.G.O. und B.Pro unter stärkerem Druck. Frank Gfrörer, im vergangenen Jahr vom Blanco-Chef zum Holding-CEO befördert, kündigte bei der Jahrespressekonferenz am Dienstagvormittag eine „vertiefte Transformation an“. „Keine Zeit für weiter so“ war die Überschrift der PK.
Im Geschäftsjahr 2025 hat Blanc & Fischer einen Konzernumsatz von 1,11 Mrd Euro erzielt und damit das Vorjahresniveau nochmal um 1,5 Prozent unterschritten, was unter anderem auf den schwachen US-Dollar zurückzuführen war. Eine konkrete Ergebniskennzahl nennen sie in Oberderdingen traditionell nicht. Finanzvorstand Heiko Pott sprach lediglich von „erheblichem Druck“ auf das Konzernergebnis – trotz umfangreicher Gegenmaßnahmen. Pott ging auch darauf ein, dass man inzwischen unter dem Vor-Corona-Umsatzniveau gelandet ist.
Für Blanco sah das 100. Jubiläumsjahr 2025 wieder etwas besser aus. Mit 392 Mio Euro Umsatz, einem Plus von 2,5 Prozent, verzeichnete das Unternehmen erstmals seit 2022 wieder ein Wachstum. Damit steuerte Blanco rund ein Drittel zum Konzernumsatz bei. Allerdings kompensiert das aktuelle Plus die Rückgänge der vergangenen Jahre bislang nicht.
Entscheidender Wachstumstreiber war die junge Produktkategorie Trinkwassersysteme,