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„Bedenken auf hoher Ebene geäußert“

EFIC-Chefin Gabriella Kemendi zur geplanten EUDR

30.07.2024 | 14:50

Ab 30.12.2024 muss die neue EU-Entwaldungsverordnung (EU Deforesttaion Regulation) angewendet werden, das ist eigentlich beschlossene Sache. Die Möbelbranche und verwandte Branchen laufen dagegen Sturm und fordern eie Verschiebung. INSIDE sprach mit Gabriella Kemendi, Chefin der European Furniture Industries Confederation (EFIC), über die Verhandlungen, den Start der geplanten EUDR doch noch zu verschieben.

INSIDE: Was ist die Position von EFIC zur EUDR?
Gabriella Kemendi: Die europäische Möbelindustrie unterstützt grundsätzlich das Ziel der EU-Abholzungsverordnung (EUDR). Unsere Branche verurteilt den illegalen Holzeinschlag und die Abholzung von Wäldern aufs Schärfste. Aus ökologischer Sicht verursachen diese Phänomene irreparable Schäden, die zu einem Verlust der biologischen Vielfalt führen, und aus wirtschaftlicher Sicht verzerrt der illegale Holzeinschlag die Märkte und drückt den Marktpreis für Holz, was zu unlauterem Wettbewerb führt und die Bemühungen um eine nachhaltige Waldbewirtschaftung behindert. Die Entwaldung wirkt sich auch direkt und negativ auf die Verfügbarkeit von Holz aus, das für die Existenz unserer Sektoren von entscheidender Bedeutung ist. Es versteht sich daher von selbst, dass unsere Branchen im Kampf gegen illegalen Holzeinschlag und Entwaldung an vorderster Front stehen.

Das ist die eine Seite, die andere ist der Zeitdruck, der allen Möbelherstellern und Händlern nun richtig Stress und Sorgen macht.

Während sich unsere Mitglieder auf die Einhaltung der EUDR vorbereiten, stellen wir jedoch fest, dass die derzeitigen Leitlinien

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