Handy-Spiele, PC-Gaming und E-Sports: Auch wer gerne zockt, kann ein interessierter Möbel- und Küchenkunde werden. Auf die Ansprache kommt’s an, zeigt eine neue Studie.
„Fast die Hälfte aller Gamer ist weiblich, das Durchschnittsalter liegt bei 36“, sagte Prof. Dr. Johanna Pirker, die an der TU München Informatik lehrt, auf dem 8. INSIDE Branchen-Gipfel. Die Bedeutung von E-Sports und Co. wurde manchem im Raum da etwas klarer.
Ist das ein relevantes Feld auch für Möbelmacher? Ja, meinen Experten wie Manuel Oberholzer. Er gründete 2016 die schweizerische Agentur MYI, die er als COO mit inzwischen 40 Mitarbeitenden in Bern, Zürich und München führt. Zu den Kunden gehören die Swisscom, Roche, Digitec Schweiz, Red Bull und Medion, aber auch Marken wie Rivella, Ovomaltine oder Fisherman’s Friend. Allerdings gibt es insgesamt so viele Spieler, dass „man schon überlegen muss, welche Zielgruppen man im Gaming wie erreichen kann“, sagt Oberholzer zum INSIDE. Gaming ist auch nicht gleich Gaming, was er Kunden stets als Erstes erklärt: Die Bandbreite