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Knapp 9 Prozent Exportplus

China wird zum wichtigsten Importmarkt

25.05.2021 | 9:29

Während der Inlandsmarkt den deutschen Möbelbauern in einigen Warengruppen lockdownbedingt zu schaffen machte, sah es im Export von Januar bis März schon wieder deutlich besser aus als im Vorjahr. Um 8,7 Prozent auf 1,98 Mrd Euro erhöhten sich die Ausfuhren laut amtlicher Außenhandelsstatistik.

 

Gut lief es für die deutschen Hersteller in so ziemlich allen wichtigen Exportmärkten: Frankreich (+22 Prozent), Schweiz (+12,3 Prozent), Österreich (+13,7 Prozent), Niederlande (+12,7 Prozent) und Belgien (+7,7 Prozent). Aber auch in Richtung Italien (+26,1 Prozent) und Spanien (+19,7 Prozent) stiegen die Ausfuhren. Die Lieferungen nach Großbritannien stabilisierten sich mit +0,7 Prozent. Küchen- (+18 Prozent) und Wohn-/Schlaf-/Speisezimmermöbelhersteller (+15,3 Prozent) legten hier überdurchschnittlich zu. Bei den Ausfuhren in die USA gab es einen Rückgang um 14,5 Prozent, während die Exporte nach China um 5,5 Prozent anzogen.

 

Deutlich aufwärts ging es trotz der Geschäftsschließungen in den ersten drei Monaten mit den Importen von Möbeln nach Deutschland, die insgesamt um 12,3 Prozent auf 2,4 Mrd Euro stiegen. Extrem legte der China-Import zu: Um 42,4 Prozent. Mit 765,8 Mio Euro bzw. 31,1 Prozent Anteil am Gesamtimport löste China damit Polen im ersten Quartal als Hauptlieferland ab. Die Einfuhren aus Polen reduzierten sich um 3,9 Prozent auf 655,8 Mio Euro und hatten einen Anteil von „nur“ noch 26,7 Prozent.

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