Der Architekt Stefano Boeri, der sich mit begrügnten Hochhäusern – und zuletzt mit einem stylischen Pavillonkonzept für Corona-Impfungen auf öffentlichen Plätzen – einen Namen gemacht hat, wurde als „Kurator“ mit der Erarbeitung des Veranstaltungskonzepts für den diesjährigen Salone del Mobile in Mailand beauftragt.
Die als Sonderveranstaltung im zweiten Pandemiejahr geplante Messe soll vom 5. bis 10. September sowohl auf dem Messegelände Rho als auch in der Innenstadt stattfinden. Und sogar ab Juni schon digital. Alles eben anders als sonst, den Umständen angepasst aber nun ziemlich anders. In Kürze soll auch ein neuer Name für das Event verkündet werden. Nachdem Kartell-Chef Claudio Luti vor wenigen Wochen aus Frust über den fehlenden Zusammenhalt in der Ausstellerschaft als Salone-Präsident das Handtuch geworfen hatte, kommen nun erste Details des Konzepts für diesen Herbst ans Licht. Und man sollte sich nicht wundern, wenn hier auch der Grund für den eigentlichen Stress um Luti läge.
Mailand will in diesem Herbst im Rahmen des Alternativ-Salone kein reiner B2B-Event sein. Er soll offen sein für „alle Möbel- und Designinteressierten“. Und der Knüller: Die dort ausgestellten Möbel soll man dann auch kaufen können.