Das Wachstum im ersten Quartal, für das Home24 am Dienstag vorläufige Zahlen vorgelegt hat, kann sich sehen lassen. Erneut wurde ein Umsatzplus um 55 Prozent auf 159 Mio Euro gemeldet. Unterm Strich standen rote Zahlen, die aber etwas besser ausfielen als im Vorjahresquartal. Immerhin war das EBITDA leicht positiv. Im April lag der Auftragseingang auch nochmal um 30 Prozent über Vorjahr.
An der Börse wurde das nicht goutiert Der Aktienkurs sackte auf unter 15 Euro ab, nachdem er am Sonntag noch bei 17,7 Euro gelegen hatte. Im Februar waren sogar mal 25 Euro überschritten worden. Analysten führen den jüngsten Kursrückgang darauf zurück, dass Home24 trotz des Wachstums seine Jahresprognose nicht nach oben korrigierte. Nach wie vor wird ein Umsatzplus von 20 bis 40 Prozent erwartet, die bereinigte EBITDA-Marge soll zwischen 0 und 2 Prozent liegen. Negativ hätte sich auch ausgewirkt, dass der Vorstand am Dienstag vor höheren Möbelpreisen gewarnt habe und dabei unter anderem auf den Lieferkettenstress verwiesen hatte, schreibt beispielsweise Der Aktionär.