Nach vorläufigen Zahlen hat der polnische Kastenmöbelbauer Forte im ersten Quartal 298 (Vorjahr: 276) Mio Zloty umgesetzt, das waren 8 Prozent mehr als im Vorjahresquartal. Auch das EBIT erhöhte sich auf 45 Mio Zloty, nach 27 Mio im Vorjahreszeitraum. Die Ergebnissituation profitierte von den Wechselkursverhältnissen.
Die Öffnungsverbote des Handels in verschiedenen wichtigen Exportmärkten, speziell im DACH-Raum, führten diesmal nicht zu einem vollständigen Produktionsstopp. Die Kapazitäten wurden vorübergehend reduziert, die Lagerbestände erhöht, um nach den Erfahrungen des Vorjahrs für den Restart gerüstet zu sein.
Das eigene Spanplattenwerk namens Tanne, das Forte im April seit drei Jahren betreibt, hat sich angesichts der immer enger werdenden Versorgungslage rückblickend als Glücksgriff erwiesen. Zumindest für den Moment.