Der Geräte-Platzhirsch BSH hat seinen Umsatz im ersten Pandemiejahr 2020 um 5,3 Prozent auf 13,9 Mrd Euro ausgebaut. Wechselkursbereinigt war es ein Plus von 8,5 Prozent. Das Wachstum kam aus allen Regionen, ließen die vorab doppelt durchgetesteten Münchner heute per Livestream wissen. „Ich bin überzeugt, dass wir auch in 2021 die positive Entwicklung des vergangenen Jahres fortsetzen können“, so CEO Dr. Carla Kriwet in der Pressekonferenz.
Im vergangenen Jahr hat die BSH in der Region Europa trotz des Lockdown-Einbruchs um 4,8 Prozent zugelegt (wechselkursbereinigt +8,6 Prozent). Insbesondere in Deutschland, Großbritannien und Nordeuropa ging es umsatzmäßig bergauf. Die hohe Nachfrage in Kombination mit anderen Faktoren führte und führt bekanntlich zu verlängerten Lieferzeiten bei verschiedenen Produkten und entsprechendem Unmut bei Handel und Endverbrauchern.
Amerika wuchs um 7,7 Prozent, Asia/Pacific und Afrika um 5,3 Prozent. Unter den Produktgruppen legten Kochen, Kälte und Spülen jeweils um 6 Prozent zu, Wäschepflege nur ganz leicht. Sehr positiv entwickelte sich der Bereich Consumer Products mit +9 Prozent, also vor allem Kleingeräte. Die Umsätze im Online-Handel konnte die BSH um 25 Prozent überdurchschnittlich steigern. Wen wundert’s. Immer mehr Konsumenten nutzen dafür auch Online-Tools auf den Webseiten der BSH-Marken, um sich von Zuhause aus beraten zu lassen, so der Konzern.