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Die Woche auf INSIDE Küche 1

12.03.2021 | 16:50

Die erste Woche nach dem Quasi-Neustart im Handel ist fast vorbei. Wer öffnen durfte und sei’s nur auf Termin, bei dem lief es in der Regel gut an. Der Bedarf ist da nach fast drei Monaten Schließung, auch wenn der Küchenfachhandel im Vergleich zur Großfläche ja auch während des Lockdowns noch ganz gut verkauft hat. Viele Kunden haben mit Bemusterung und Abschluss dann halt doch gewartet, bis sie wieder ins Studio gelassen wurden. Wir haben uns für den neuen INSIDE durch den Markt telefoniert, mit Vertretern von Verbänden, aus dem Fachhandel und aus der Großfläche gesprochen. Ein paar Stimmen aus dem Fachhandel, u.a. von Nadine Goos, Yvonne Zahn, Stephen Grimm und Hendrik Lenz, sind auch auf INSIDE Küche nachzulesen.

 


Unschöner Nebeneffekt der Öffnungsfreuden: Die Lieferschwierigkeiten, die einige Hausgerätemarken bei verschiedenen Produktgruppen seit mehreren Monaten haben, dürften sich durch zusätzliche Aufträge nicht gerade verbessern. Die Corona-bedingten Abstellungen bei Miele in den letzten zwei Wochen taten ihr Übriges. Mit verlängerten Gerätelieferzeiten und den Problemen, die das in der Endkundenkommunikation mit sich bringt, hat es unter anderem Küchenquelle zu tun. Grundsätzlich surfen die Nürnberger aber gerade eher auf der Erfolgswelle. Das Geschäftsmodell der Zuhause-Beratung funktioniert auch in Pandemiezeiten. Einen weiteren Schub in Sachen Verkaufsabschlüsse und Durchschnittspreise bringt die seit Herbst eingesetzte HoloLens-Technologie, die Geschäftsführer Stephan Pattberg im Interview erläutert hat.

 


Mit digitalem Marketing Leute in den Laden zu locken – oder dort, wo nicht geöffnet werden darf, auf Videoplanung aufmerksam zu machen – darauf hat sich Unternehmensberater Chris Thieme spezialisiert. Im kurzen Videointerview hat Thieme erklärt, was ein Händler dafür an Geld in die Hand nehmen muss.

 

Wirklich verzweifeln konnte man in den vergangenen zwölf Monaten als Messemacher. So gut wie alle Präsenzmessen waren abgesagt. Michael Rambach, Chef des Area30- und Küchenwohntrends-Veranstalters Trendfairs hat den Kopf nicht in den Sand gesteckt. Nach dem Küchenherbst.online im vergangenen Jahr und der digitalen Küchenwohntrends im Mai stehen im September in Löhne und im Oktober in Salzburg endlich wieder „echte“ Messen an. Darauf freut sich nicht nur Rambach, sondern auch viele Aussteller. „Nach so langer Zeit sind die Leute heiß“, erklärt Rambach im Videointerview, das mit rund 18 Minuten ausnahmsweise etwas länger geworden ist. Es gab viel zu besprechen.

 


Auch in die Küchenmöbelindustrie sind wir in dieser Woche tiefer eingetaucht. In der Rubrik Nahaufnahme gibt’s ein Portrait von Sachsenküchen, dem „letzten unabhängigen ostdeutschen Küchenmöbelunternehmen, wie Geschäftsführer Elko Beeg sagt. Sachsenküchen hat seine Nische als Fachhandelslieferant mit starkem Fokus auf Individualisierung gefunden und beliefert zu fast gleichen Teilen den Handel im Inland und Ausland. Und Nolte Küchen hat Pläne für zwei neue Werkshallen in Melle. Damit dürften die Überlegungen rund um eine Investition im Osten Deutschlands wohl endgültig vom Tisch sein.

 


Klicken Sie rein, hören Sie rein und schauen Sie rein in unsere Video-Interviews auf www.inside-kueche.de. Alle Inhalte auf dem Portal sind noch den gesamten März und April über frei abrufbar. Erst ab Mai werden einige – aber keinesfalls alle – Beiträge kostenpflichtig sein.

 

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