Nach einem tiefen Loch und einer langen Flaute hat sich in der Küchenbranche wieder Zuversicht breit gemacht. Es geht endlich wieder aufwärts. Bei den einen weniger, bei den anderen dafür umso mehr.
Selbst wenn die Zeiten vorbei sind, in denen die Auftragsbücher aus allen Nähten platzten, in der Industrie Samstagsarbeit und Überstunden geschoben wurden und Montagetermine kaum zu bekommen, ist man sich quer durch den Markt sicher: Allmählich wird es wieder.
Die aktuell im Markt weit verbreitete Zufriedenheit mit dem Status quo werten manche zynisch auch als Bequemlichkeit. Als Weigerung von Playern im Markt, die Komfortzone zu verlassen. Ein Ex-Branchen-INSIDER, der uns seine Sicht in den kommenden Wochen noch aufdröseln wird, urteilt hart: „Wenn ich von draußen auf die Küchenbranche schaue, dann würde ich sagen: Ich würde neue Wege wagen, denn die alten führen nicht mehr zum Ziel.“
Für den großen Küchen-Schwerpunkt im Ende der Woche erscheinenden INSIDE haben wir viele, viele Stimmen aus dem Markt gesammelt. Wir haben uns intensiv mit den aktuellen Entwicklungen im Küchenmarkt beschäftigt und mit den Wünschen und Zielen seiner Akteurinnen und Akteure. Das Fazit war: Es braucht mehr Mut in der Branche!
INSIDE Küche wird das Jahr 2026 dem Thema „Die Küchenvermarktung von heute – und morgen?“ widmen. Beginnen werden wir Ende Februar mit einer Bestandsaufnahme – einem Gedankenaustausch, zu dem wir einige kluge Köpfe aus dem Markt einladen. Auch auf dem 8. INSIDE Branchen-Gipfel im Mai wird das Thema einen prominenten Platz bekommen, auf der INSIDE Safari im Juni und natürlich im Spezialheft INSIDE Küche im September. Wir haben nicht den Anspruch, heute zu wissen, wie die „Küchenvermarktung von morgen“ ausschaut, aber wir wollen ihr im Laufe des Jahres zumindest etwas dichter auf die Spur kommen.