Auf offiziellem Weg war aus Stadtlohn oder vom Hülsta-Sachwalter Dr. Christoph Morgen in den letzten Wochen kein Statement zu bekommen. Aktuell gibt es aber immerhin interne Infos des Hülsta-Betriebsrats, die auch den Weg in die INSIDE-Redaktion gefunden haben. Kein Wunder, es ist vom Abbau von 300 Stellen die Rede.
„Am 22.11. hat uns die Geschäftsleitung über die Eckpunkte der Restrukturierung informiert“, heißt es im Newsletter der Arbeitnehmervertreter. Die Geschäftsleitung plane, 180 Stellen im gewerblichen und 120 im Angestellten-Bereich zu streichen. „Also mehr als jede zweite Stelle“, heißt es. Die Kündigungen sollen offenbar zum Ende des Jahres umgesetzt werden, der Betriebsrat setze sich für die Gründung einer Transfergesellschaft ein.
Weiteres Element des Restrukturierungsplans, der sicherlich noch andere in petto hat: Die Verlagerung der Produktion aus dem Werk Ahaus-Ottenstein an den Stammsitz Stadtlohn.
Es wäre nicht die erste Personalrunde in Stadtlohn. 2008 hatte das Unternehmen noch fast 1.500 Mitarbeiter und einen weiteren Produktionsstandort in Heek.