Der Münchner Shoppingclub Westwing rechnet fürs Gesamtjahr mit einem Umsatzrückgang um 14 bis 22 Prozent auf 410 bis 450 Mio Euro und roten Zahlen. In den ersten neun Monaten 2022 sank der Umsatz auf 302,4 (Vorjahr: 373,4) Mio Euro.
Der heutigen Präsentation zu den Q3-Zahlen konnte man dann auch Genaueres zum Stellenabbau erfahren, zu dem sich die Münchner trotz recht konkreter Gerüchte bislang eher vage geäußert hatten. „Kosteneinsparungen erforderten einen Abbau von rund 250 Vollzeitstellen in SG&A (Selling, Gerenal and Administrative) und Marketingorganisationen“, heißt es da. Einsparungen von insgesamt 30 Mio Euro – 15 Mio mehr als zunächst angekündigt – sollen 2023 dazu führen, dass Westwing auf Adjusted-EBITDA-Ebene wieder profitabel wird.
Ende September waren noch 1.975 (30.9.2021: 2.105) Leute bei Westwing beschäftigt.