Die Woche auf INSIDE Küche…
… u.a mit Marc Eckert zur Transformation bei Bulthaup, dem AMK-Treffen in Heidelberg, Volker Klodwig und Anna Goldhofers Critical Friends
Es ist Mitte Oktober und wir biegen auf die Zielgerade unserer Roadmap ein. Seit dem 1. September haben wir das Geschehen vor, auf und nach den Herbstmessen begleitet. Die Klickzahlen auf www.inside-kueche.de/roadmap haben unser Portal INSIDE Küche zu einem neuen Rekord getrieben. Fast 3.000 Unique User waren auf INSIDE Küche unterwegs. Viele kamen wieder und öfter vorbei. Das freut uns.
Wir nennen das mal die Transformation der Messeberichterstattung. Unser dickes INSIDE Spezial Küche, das sich auch deshalb so positiv entwickelt, weil es genau einmal im Jahr zur Messe erscheint und journalistisch den Küchenmarkt in der Tiefe ausleuchtet, ist in dieser Betrachtung die Enzyklopädie, INSIDE Küche das Schnellboot für das tägliche Business für alle Küchenmacher. Wir feilen weiter am Konzept – und freuen uns über Ihre Rückmeldung zur neuen Roadmap auf www.inside-kueche.de. Gerne per Mail an
Über die Transformation der mit bekanntesten Küchenmarke im Land, ja, auf der Welt, das kann man schon so sagen, hat Outsider Simon Feldmer in diesem Sommer mit Bulthaup-Boss Marc Eckert gesprochen. Ein ganzes Wochenende lang. Das ist nun schon bisschen her. Im Juli war das. Da war die Welt zwar auch nicht mehr in Ordnung, aber die Krise lag noch nicht ganz so dramatisch über allem. Die Krise, sie ist aber nicht der einzige Antrieb, der Eckert alles neu denken lässt.
Der Küchenmarkt wird sich radikal verändern, ist sich der Bulthaup-Chef sicher. Die Bedeutung der Küche im Alltag der Menschen wandelt sich weiter. Aktuell ist die Küche für viele ein Statussymbol, die Designküche das, was früher der Mercedes in der Garage war. Gilt das auch noch in Zukunft? Eckert ist sich da nicht so sicher. Oder doch, aber er beantwortet die Frage anders. Für wen gibt es Bulthaup in der Zukunft? Eckert: „Es geht nicht darum, für wen es Bulthaup gibt. Es geht um die Frage, wer mit Bulthaup was verbindet. Und ich würde mir wünschen, dass jeder, der ein gutes Lebensgefühl mit der Marke Bulthaup verbindet, es sich auch leisten kann, sich diese Welt nach Hause zu holen. Und wenn es nur ein Schneidebrett und ein Messer von uns sind.“ Das Bulthaup-Lebensgefühl soll sich nicht mehr auf die Küche, die Feuerstelle, reduzieren. Es soll sich auch in die anderen Räume ausbreiten können. Eckert: „Wir müssen die Küche von der Architektur lösen, wir müssen sie aus dem klassischen Denken in Küchenblöcken lösen. Die Küche der Zukunft, sie findet überall statt, wo die Menschen zu Hause sind.“
Überall fällt Bulthaup aber schwer, denn in Deutschland findet Bulthaup zu wenig statt. Das soll sich wieder ändern. „Es wird sich ändern“, sagt Eckert. Es hat ja immer mal wieder gekracht, zwischen Eckert und Bulthaup-Händlern, heute dann meist ehemaligen. Und das findet im Fachhandel dann eben so mancher auch nicht so gut. Eckert weiß das. Und sagt: „Wir setzen konsequent auf Qualität statt auf Quantität. Unsere große Herausforderung ist, die neue Generation von Bulthaup-Partnern zu finden, die anders, die ums Eck denken, die agil und die bereit sind, die Dinge im Handel anders zu machen, die eingetretene Pfade verlassen.“ Die ganze Story und eine größere Fotostrecke unserer Bergtour durchs Oberengadin steht jetzt auf INSIDE Küche. Die ganze Story zum Jahrestreffen der Arbeitsgemeinschaft Die Moderne Küche, die in diesem Herbst in Heidelberg zusammen aufs Schiff gestiegen ist, finden Sie einen Klick daneben. Von einem großen Tiefdruckgebiet war in Heidelberg die Rede, das den Küchenmarkt erreicht habe. Viele Erfolgsgeschichten werden in den nächsten Monaten etwas kleiner ausfallen. Viele werden sich dafür umso intensiver mit ihrem eigenen Geschäftsmodell beschäftigen müssen. Nochmal kurz zurück zu Eckert. Er sagt es so: „Früher haben die Großen die Kleinen gefressen, dann die Schnellen die Langsamen. Morgen fressen die Nachhaltigen die, die nur so tun, als wären sie es.“
Anna Goldhofer, die junge BMW-Ingenieurin, die auf dem letzten INSIDE Branchen-Gipfel über ihren Kampf für die Veränderung in der Industrie berichtet und ihre Thesen nun für INSIDE nochmal aufgeschrieben hat, hat mit Mitstreitern ein Netzwerk gegründet: Critical Friends. Ihr Angebot: Reden über Ideen für die Zukunft mit denen, die die Zukunft wirklich betrifft. Mehr steht hier: https://www.critical-friends.org. Kontakt zu Anna and friends stellen wir aber auch gerne her. Einfach auch hier wieder kurze Mail an
Was steht sonst auf www.inside-kueche.de? Wir bieten einen tiefen Einblick in Nobilias neue Montageakademie. Und den Abschluss unserer Berichterstattung zum Küchenmesseherbst begehen wir mit weiteren Meldungen zu: Blanco, Strasser, Häcker, Schüller, Franke, Poggenpohl, Oranier, Burnout, Ozonos und Brigitte.
Sie wollen INSIDE Küche immer auch komplett lesen, also auch die Storys hinter der Bezahlschranke, dann bitte hier entlang.