In Lügde läuft die Messe noch, in Bad Salzuflen ist sie durch. M.O.W-Boss Bernd Schäfermeier sah man unter der Woche schon auch mal an, was das für ein Ritt war in den vergangenen Wochen und Monaten. Messegelände komplett ausgebucht – und als Besucher waren dann auch noch die da, die man sich erhofft hatte.
Das sind dann eben die Key-Accounts aus dem Handel, in diesem Jahr kamen die aber auch nochmal deutlich öfter aus dem europäischen Ausland. Und auch wenn es, wie das auf Möbelmessen eben so ist, schon mal Leerlauf gab, so waren auch kleinere Trupps und einzelne Händler zu sehen.
Schäfermeier vermeldet nun zum Wochenende jedenfalls ein „erfreuliches Besucher-Plus“. Und verweist auf „Einkäufer aus so vielen Nationen wie nie zuvor und eine herausragende Besucherqualität“. Auf Industrieseite haben sich auf der M.O.W. viele Mühe gegeben sich abzuheben. Ein Möbelhändler auf dem Flur in Bad Salzuflen: „Man sieht schon, dass sich viele Anbieter bemühen, in diesen Zeiten mit wirklich neuen Themen zu kommen. Wir hätten gerne mehr Platz und Bedarf, aber die Läger sind voll und die Sorgen groß.“
Die Stimmung war dennoch meist gut auf den Ständen, auf der Messe insgesamt viel besser als erwartet, wie gerade überall und an fast allen Messestandorten. Die Zurückhaltung im Handel lag dennoch wie die große Krise über allem, auch wenn fast keiner am Ende mehr über sie sprechen wollte.
Die nächste M.O.W. läuft vom 17. bis 21. September 2023.