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Drosseln

Ekornes macht vier Wochen Vier-Tage-Woche

08.09.2022 | 11:27

Im Moment ist viel davon die Rede, wer wo und wann die Produktion drosselt. Der norwegische Möbelhersteller Ekornes hat sich bereits entschieden: Ab Montag wird – erstmal für vier Wochen – die Vier-Tage-Woche eingeführt in den Werken. Gilt für alle Werke, aber auch nur für bestimmte Produktlinien. Vor allem die Sesselproduktion ist betroffen.

 

Zentraleuropa-Chef Ralf Arp sagt dazu: „Wir liegen über 2019, das ist für uns die Referenz. Aber es wurden in den vergangenen zwei Jahren viele Kapazitäten geschaffen, um den Boom zu bedienen. Die Kollegen haben alle extrem viele Überstunden gemacht. Nun geht es erstmal in die andere Richtung.“ 

 

Der August sei in Deutschland für Ekornes noch gut gewesen, sagt Arp. Insgesamt geht der Auftragseingang aber natürlich deutlich runter. Im Vergleich zu den vergangenen zwei Boomjahren liegt Ekornes gesamt aber auch im Halbjahresschnitt unter Vorjahr. Ekornes-CEO Roger Lunde zur Zeitung Sunnmørsposten: „Wir haben sowohl im letzten Jahr als auch in diesem Jahr Rekorde aufgestellt – auch erst wieder im zweiten Quartal dieses Jahres. Aber jetzt stellen wir fest, dass sich der Auftragseingang erheblich verlangsamt hat.“ Man bereite sich auf schwierige Zeiten vor.

 

Auf der M.O.W. zeigt sich Ekornes in diesem Herbst nicht. Auf der Orgatec soll die Objektsparte aber erstmals auch in Zentraleuropa angeschoben werden. Zudem planen Arp und sein Team um die Jahreswende wieder eine Hausmesse im Showroom in Hamburg.

 

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