Noch nie konnte die Homag-Gruppe in einem Halbjahr einen so großen Auftragseingang verbuchen, meldet der Maschinenbauer aus Schopfloch. Satte 1,031 Mrd Euro beträgt der Auftragseingang im ersten Halbjahr (Erstes Halbjahr 2021: 872 Mio Euro), 18 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Damit kann Vorstandschef Dr. Daniel Schmitt ein Rekord-Halbjahr vermelden. Schmitt: „Erfolgreich waren wir sowohl im Einzelmaschinengeschäft als auch im Systemgeschäft mit kompletten Produktionslinien sowie mit unseren Serviceleistungen.“
Der Umsatz legte das sechste Quartal in Folge zu und verbesserte sich im ersten Halbjahr 2022 um 21 Prozent auf 782 Mio Euro (Erstes Halbjahr 2021: 647 Mio Euro). Als Gründe für die Umsatzsteigerung nennt Homag-Boss Schmitt „eine effiziente Kapazitätsausnutzung, die verbesserte Anpassung an die Materialknappheit sowie positive Wechselkurseffekte und ein temporär höherer Anteil an Handelsware ohne eigene Wertschöpfung bei einem US-Großauftrag“.
Das EBIT vor Sondereffekten stieg um 45 Prozent auf 58,6 Mio Euro (Erstes Halbjahr 2021: 40,3 Mio Euro), „obwohl die Lieferkettenprobleme weiter zu Mehraufwendungen führten und der Umsatzanteil der margenschwächeren Handelsware überdurchschnittlich hoch war“. Hohe Auslastung, das wachsende Service-Geschäft und Effizienzsteigerungen der Vorjahre hätten sich positiv ausgewirkt. Innerhalb eines Jahres stieg die Beschäftigtenzahl auf 7.333 (30. Juni 2021: 6.800). Aller dunklen Szenarien zum Trotz: Man blicke optimistisch auf das weitere Jahr, heißt es der Homag.