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Siebenstellige Investition

„Große Resonanz“ beim Gebrauchtmöbel-Startup Cocoli

23.03.2022 | 15:42

Ende letzten Jahres ist Cocoli live gegangen, ein Online-Marktplatz für Gebrauchtmöbel aus Berlin. Der Name ist Programm, denn Cocoli steht für „Community of Conscious Living“. Zu finden gibt’s da Gebrauchtes von Möbelmarken wie Vitra, Knoll, Cassina – darunter viele Designklassiker –, ausgefallenere Möbelstücke wie Rattansessel von Egon Eiermann, Designerlampen aus den letzten Jahrzehnten. Zum Launch des Portals waren sogar ein paar begehrte ehemalige Ikea-Möbel auf der Plattform zu entdecken. Gründerinnen Gemma Comabella (CEO) und Greta Schindler (CMO) hatten den Bedarf nach einer passenden Plattform für gebrauchte Möbelstücke entdeckt. Lösung: Man macht es nach einem halben Jahr Vorplanung selbst. Das Team, insgesamt etwa zehn Mitarbeiter, um Comabella und Schindler sowie ihren CTO Stefano Uliari investierte dafür einen insgesamt siebenstelligen Mio-Euro-Betrag.

 
„Wir packen, holen ab und liefern aus“, so Schindler. Dafür erhält die Firma zwischen 10 und maximal 25 Prozent Provision. Ein Teil davon wird beispielsweise auch verwendet, damit die eingegangenen Fotos der angebotenen Artikel bei gleich guter Qualität retuschiert werden können. Die Käufer der Gebrauchtmöbel steuern jeweils eine kleine Zahlungsgebühr zwischen 3 und 7 Prozent bei. Für die dazugehörige Logistik – Paket-, ein- oder Zwei-Mann-Handling – hat man sich externe Partner ins Boot geholt. Nach einem guten Vierteljahr freuen sich die Berliner inzwischen über eine „große Resonanz“ seitens der Kunden. Erste Presseberichte sowie die eigene Internet-Werbung sorgen dafür, dass Cocoli bei Fans gebrauchter Möbel zum Begriff wird.
 

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