Das mittelfristige Umsatzziel der Beko Grundig Deutschland GmbH, die seit 2018 vom früheren BSH-Mann Mario Vogl geführt wird, lautet 500 Mio Euro. 2020 konnte das zur türkischen Arçelik-Gruppe gehörende Unternehmen hierzulande 300 Mio Euro umsetzen. 2021 ist Beko Grundig dem Ziel von 500 Mio Euro ein Stück nähergekommen, hat aber auch noch einiges an Strecke vor sich: Beko meldet den Verkauf von 3,4 Mio Geräten in Deutschland und einen Umsatz von 340 Mio Euro. Mit ehrgeizigen Ansagen wird nicht gespart: Schon im kommenden Jahr will Beko bei Haushaltsgroßgeräten in die Top 3 aufsteigen - und damit nach Liebherr und Bauknecht auch noch Electrolux überrunden. Muss man sich vielleicht bei Gelegenheit mal detaillierter erklären lassen.
Bei Kleingeräten 2021 steigerte Beko den Umsatz um 13,5 Prozent. 7 Prozent nach oben ging es in Neu-Isenburg mit Weißer Ware. Das stärkste Wachstum (+32 Prozent) konnte Beko allerdings im Bereich der Unterhaltungselektronik melden. Gegen einen schrumpfenden Marktrend, wie es heißt.
Noch in diesem Jahr plant das Unternehmen einen Umzug. Beko verlegt seinen Standort im Großraum Frankfurt am Main Ende April von Neu-Isenburg nach Eschborn.