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Weiter ausbauen

Neue Ideen für Stressless

16.02.2022 | 11:48

Im umgebauten Showroom der Ekornes Möbelvertriebs GmbH in Hamburg steht viel neue Ware. Bald stehen hier auch Betten, dank hauseigenem Svane-Know-how. Und nächstes Jahr soll hier auch die Outdoor-Saison eingeläutet werden. Angeblich nicht mit der nächsten Outdoor-Loungeliege, sondern mit neuen Ideen für den Außenbereich. Die Ekornes-Marke Stressless wird vervielfältigt. Warum? DACH-Chef Ralf Arp sagt es so: „Weil es geht, weil wir es können, weil die Marke zieht.“

 

80 Prozent des Umsatzes laufen im Vertriebsgebiet, das Arp und Marketingdirektor Tormod Sortehaug lotsen, mit den Sesseln. Die Sofas liegen bei einem Anteil von 17 Prozent. Die neue Dining-Sparte ist noch mickrig. Noch. Denn im vergangenen Herbst wurden die Preise dort radikal angepasst. Um fast 20 Prozent gesenkt in der Diningsparte. „Wir haben in der Produktion umgestellt, liegen jetzt deutlich besser im Markt“, sagt Arp. Und jetzt geht auch da was. Vormals waren es mal 500, mal 600 Dining-Stühle im Monat. Jetzt planen sie im laufenden Jahr 40.000 Einheiten.

 

Der Ekornes-Ausbau geht voran. Mehr als 1.000 Mitarbeiter hat der Konzern eingestellt, die Kapazitäten in Norwegen ausgebaut, die IMG-Werke in Asien verdoppelt, die Kapazitäten in USA und Litauen erweitert. Die Pandemie hat bei Ekornes für nachhaltige Dynamik gesorgt. Mehr als 3.100 Mitarbeiter arbeiten jetzt für die Norweger.

 

Im Stressless-Preissegment geht richtig was, klar, nicht nur bei Stressless. In DACH plus den Niederlanden – den Vertriebsregionen, die in Hamburg organisiert werden – wurden zuletzt rund 12 Mio Euro fakturierter Umsatz obendrauf gesattelt. Gut über 70 Mio dürfte die Hamburger Ekornes-Einheit mittlerweile stemmen. Sowohl Menge als auch Wert legten zu. Die Durchschnittswerte sollen, so sagt es Arp, in den vergangenen zwei Jahren um 30 Prozent nach oben gegangen sein.

 

Die teils langen Lieferzeiten sollen in diesem Jahr endgültig wieder auf Normalniveau gesenkt werden. Der Markt wird die Bemühungen der Norweger aufmerksam beobachten. Vielfältige Maßnahmen wurden eingeleitet. Ein zentrales, eigenes Lager für Deutschland wird dafür unter anderem gerade aufgebaut in Hamburg. Im April soll es in Betrieb gehen – und mit den zentralen Modellen angefüllt werden, um schneller versandfertig zu sein.

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