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Nach dem Lockdown

Kika-Leiner-Boss Reinhold Gütebier zur Lage

14.12.2021 | 18:18

Ende September ging das letzte Geschäftsjahr des österreichischen Möbelfilialisten Kika/Leiner zu Ende. Drei Jahre nach dem Antritt in St. Pölten kann Kika-Leiner-Boss Reinhold Gütebier die schwarze Null vermelden. Gütebier: „Als wir im Jahr 2018 angetreten sind, haben wir uns vorgenommen, in drei Jahre schwarze Zahlen zu schreiben. Es ist uns gelungen.“

 

Der Start ins neue Geschäftsjahr lief dann für den vormals großen Krisenfall des österreichischen Möbelhandels laut Gütebier 1a. Zweistellig über Vorjahr sei man bis zum Lockdown Ende November unterwegs gewesen. Am 22. November war dann alles zu. Seit Montag geht es wieder weiter. Alle hoffen auf die entsprechenden Nachholeffekte.

 

Der Restart unter 2G-Bedingungen habe am Montag nahezu das Vorjahresergebnis vom ersten Tag nach dem Lockdown eingebracht, sagt Gütebier. Die Frequenz sei zwar niedriger gewesen. Aber die Kunden, die kamen, hätten gekauft. Während des Lockdowns habe man online deutlich mehr Umsatz gemacht als im Vorjahr. Gütebier: „Der neue Onlineshop funktioniert. Wir lagen teilweise um das Sechsfache über den Tageswerten von 2020.“ Vor allem Polster, Boxspringbetten und Homeoffice-Lösungen waren demnach gefragt.

 

Auch umgebaut wird weiter. Aktuell ist der Kika in Innsbruck dran. Er soll am 1. April komplett neu eröffnen. Auch der Kika im Wiener Norden wird umgebaut und modernisiert.

 

 

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